Heinz Zimmermann, ein Name, der in der Schweizer Reisebranche nicht nur bekannt, sondern auch respektiert ist. Der Marketing- und Branding-Experte hat eine lange und bewegte Karriere hinter sich. Mit gerade einmal 16 Jahren hatte er den Entschluss gefasst: Unternehmer werden, das ist mein Weg! Und so startete er seine Reise in die Welt des Tourismus bei Kuoni, wo er das Marketing verantwortete und die Neupositionierung von Helvetic Tours sowie die Revitalisierung der Marke Kuoni maßgeblich mitgestaltete. Eine Herausforderung, denn Kuoni hatte zuvor Marktanteile verloren. Doch Zimmermann ließ sich nicht beirren. Nach neun Jahren entschloss er sich, seine eigene Firma zu gründen – Top Line Marketing. Unter dem Dach der Top Line Group vereinte er verschiedene Unternehmen in den Bereichen Kreation, Digital und Event.

Es ist beeindruckend, wie tief Zimmermann in der Reisebranche verwurzelt ist. Sein Engagement reicht über drei Jahrzehnte zurück, während er viele seiner Kunden aus dem Tourismussektor betreut. Besonders bemerkenswert ist sein Einsatz im Fachbeirat der IST, einer führenden Tourismusfachschule, wo er sieben Jahre lang aktiv war. Gemeinsam mit Stephan Roemer, dem Chef von Tourasia, gründete er zudem die Firma Phil Swiss auf den Philippinen. Aber das ist noch nicht alles: Seit 30 Jahren engagiert sich Zimmermann im Asia Workshop Committee und ist seit 17 Jahren im Komitee des Arabian Souk tätig. Und aktuell? Ist er der Präsident des Visit USA Committee Switzerland – allerdings wird dieses Komitee Ende 2026 aufgelöst, was ihn bedauert. Er betont, dass die ehrenamtliche Arbeit zunehmend belastend wurde, und das hat nichts mit dem Rückgang im USA-Geschäft zu tun.

Die Bedeutung von Positionierung

Zimmermann weiß, wie entscheidend eine klare Positionierung im Kundenerlebnis ist. „Marken ohne klare Inhalte können verwässert werden“, sagt er, und das besonders bei Bauchentscheidungen. Im Podcast, den er kürzlich aufgenommen hat, spricht er über seine Wunschkampagne, den rückläufigen Trend im Schweizer USA-Geschäft bis 2026 und seine spannenden Erfahrungen als Reiseleiter bei Kuoni. Es ist ein tiefgehendes Gespräch, das die Herausforderungen und Chancen in der Reisebranche beleuchtet.

Ein weiterer wichtiger Akteur in diesem Bereich ist Tourmark, das sich auf Destination Marketing für den internationalen Tourismus spezialisiert hat. Sie entwickeln maßgeschneiderte Marketing- und Kommunikationslösungen für verschiedene Tourismusziele, Produkte und Erlebnisse. Mit einem umfassenden Verständnis des Schweizer Marktes und langjähriger Erfahrung sind sie bestens aufgestellt. Ihr starkes Netzwerk in der Schweizer Medien- und Tourismusbranche ist dabei ein großer Vorteil. Tourmark ist eine Marke von railtour suisse sa, dem führenden Anbieter von Städtereisen, und operiert unabhängig, bietet aber trotzdem die Möglichkeit, Produkte über die railtour-Marken zu positionieren.

Der Wandel in der Branche

Die Corona-Pandemie hat den schweizerischen Tourismus stark getroffen. Staatliche Kompensationen haben zwar dafür gesorgt, dass die Struktur der Branche weitgehend intakt blieb, jedoch spüren viele Unternehmen einen steigenden Wettbewerbsdruck. Zahlreiche Ferienregionen buhlen um die Gunst der Gäste, und da wird eine klare Positionierung zur Überlebensfrage. Austauschbare Markenversprechen wie „Naturparadiese“ oder „Kulturstädte“ bringen keinen mehr vom Hocker. Es gilt, eine einzigartige Leitidee zu finden und sie über alle Kanäle hinweg zu erzählen.

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Die Verantwortung für die Inszenierung des Markenversprechens liegt bei den Leistungsträgern. Gäste beurteilen nicht nur die Unterkunft, sondern die gesamte Feriendestination, einschließlich aller Angebote vor Ort. Die Entwicklung eines starken Markenversprechens ist ein komplexer Prozess, der oft durch divergierende Wünsche und Interessen erschwert wird. Ein erfolgreiches Positionierungskonzept sollte nicht von oben herab, sondern in einem basisdemokratischen Prozess entwickelt werden, unterstützt von erfahrenen Markenprofis, um eine klare Differenzierung zu gewährleisten.