Die Reisebranche hat einen neuen Stern am Führungshimmel: Heli Mäki-Fränti wurde während der 132. halbjährlichen Sitzung in Prag zur Präsidentin der ECTAA gewählt. Ein großes Ereignis, das die gesamte Branche in Atem hält! Diese Wahl fand im Rahmen einer Veranstaltung statt, die vom tschechischen Reiseverband ACCKA und Czech Tourism ausgerichtet wurde. Mäki-Fränti bringt eine Fülle an Erfahrung mit – seit 2007 leitet sie bereits den finnischen Reisebüroverband, die Association of Finnish Travel Agents (SMAL). Sie hat sich als Vizepräsidentin der ECTAA hervorgetan und setzt sich für wichtige Themen wie Reisepolitik und nachhaltigen Tourismus ein.

Der Wechsel an der Spitze kommt nicht von ungefähr. Heli Mäki-Fränti folgt auf Frank Oostdam, der in den letzten vier Jahren die Geschicke der ECTAA geleitet hat und seit 2007 in der Organisation aktiv ist. Es ist ein bedeutender Moment, denn der neu gewählte Vorstand ist international aufgestellt: Marios Kammenos aus Griechenland wird Vizepräsident, Jan Van Steen aus Belgien ist Schatzmeister. Weitere Vorstandsmitglieder sind unter anderem Gabriele Milani aus Italien und Pawel Niewiadomski aus Polen. Das zeigt, wie stark die ECTAA auf eine breite europäische Vertretung setzt!

Engagement für die Branche

Mäki-Fränti hat klare Visionen für die Zukunft! Sie möchte die Stimme der Reiseberater und -veranstalter stärken, denn diese spielen eine zentrale Rolle im komplexen Reisesystem. Die ECTAA hat ein Manifest veröffentlicht, das politische Entscheidungsträger dazu aufruft, den wirtschaftlichen Beitrag des Tourismus zu erkennen. Schließlich erwirtschaftet der Tourismussektor mehr als 10% des Bruttoinlandsprodukts der EU – eine Zahl, die nicht ignoriert werden kann!

Ein weiteres heißes Eisen, das die ECTAA anpackt, ist die Forderung nach mehr Wahlmöglichkeiten und Transparenz für Verbraucher. Gerade beim Verkauf von Flügen wird oft intransparent agiert. Hier sind die Reiseberater gefragt, die als Experten die Kunden durch den Dschungel der Angebote navigieren. Auch die Marktdominanz von großen Leistungsträgern wird kritisch betrachtet, da sie die Rolle der Reiseberater einschränkt.

Nachhaltigkeit und Zukunftsperspektiven

Ein zentrales Anliegen von Mäki-Fränti und ihrem Team ist die Nachhaltigkeit im Tourismus. Der Verband fordert ein eigenes Budget für den Tourismus, um den nachhaltigen Wandel aktiv zu unterstützen. Denn, seien wir ehrlich, die Zukunft des Reisens muss grün sein! Die ECTAA spricht sich auch für die Einrichtung einer Task Force Tourismus durch das Europäische Parlament aus, um den Bedürfnissen dieser wichtigen Branche gerecht zu werden.

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Die Herausforderungen sind groß, aber die ECTAA zeigt, dass sie bereit ist, sich für die Belange der Reisebranche stark zu machen. Mit einem klaren Fokus auf die Interessenvertretung in Brüssel könnte die neue Präsidentin die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft stellen. Das wird spannend zu beobachten sein – und wir sind gespannt, welche Entscheidungen in den kommenden Jahren getroffen werden!