Heute ist der 9.08.2026 und die Reisebranche steht vor einer Herausforderung, die so komplex ist wie die schönsten Landschaften, die man in den Ferien entdecken kann. Cyberangriffe nehmen zu – das steht fest. Besonders in der Reisebranche sind die Angreifer unverschämt aktiv. Man könnte fast meinen, sie haben einen eigenen Urlaub gebucht, um uns das Leben schwer zu machen!

Die Zahl der professionellen Cyberangriffe auf Unternehmen und Privatpersonen hat sich in den letzten Jahren erhöht. Kriminelle nutzen offizielle Kommunikationswege und setzen auf Voice-Phishing-Methoden. Besonders betroffen sind die Reisebranche, der Finanzsektor und die Nutzer von Messaging-Diensten. Es ist fast schon beängstigend zu sehen, wie dreist die Angreifer mittlerweile vorgehen. Sie bedienen sich kompromittierter Konten von Hoteliers auf Plattformen wie Booking.com und haben somit Zugriff auf echte Buchungsdaten – und das macht ihre Zahlungsaufforderungen so glaubwürdig. Man fragt sich: Wo bleibt da die Sicherheit?

Die Techniken der Angreifer

Die Gruppe UNC6671 hat sich auf über 200 Unternehmen, vor allem im Finanzsektor, spezialisiert. Dabei setzen die Angreifer nicht nur auf Voice-Phishing (Vishing), sondern nutzen teils sogar KI-generierte Stimmen. Man könnte fast meinen, sie haben ein paar IT-Gurus in ihrer Mitte. Der Trick ist, Sicherheitsfaktoren beim Login zu Cloud-Diensten zu umgehen, und das funktioniert oft genug. Lösegeldforderungen liegen zwischen 1 und 3 Millionen US-Dollar; das ist eine Summe, die selbst den kühnsten Unternehmer ins Schwitzen bringt. Über 140 Bitcoin – umgerechnet etwa 11 Millionen US-Dollar – wurden zwischen Januar und Mai als Zahlungen registriert.

In der Zwischenzeit ist die Reisebranche nicht nur mit Cyberangriffen konfrontiert, sondern auch mit einer wachsenden Welle von Phishing-Angriffen. Check Point Research hat eine neue Kampagne entdeckt, die gefälschte E-Mails zu Flugbuchungen versendet. Da kann man schon einmal ins Straucheln geraten, wenn man in der Hauptreisezeit auch noch sein Geld verlieren könnte! Im Mai wurden durchschnittlich 2.291 Cyberangriffe pro Woche auf die Reisebranche registriert – ein Anstieg von 24 % im Vergleich zum Vorjahr. Das ist kein Spaß mehr!

Was können wir tun?

Um sich zu schützen, raten Experten, keine Links in verdächtigen Nachrichten anzuklicken und den Buchungsstatus ausschließlich über offizielle Apps oder Websites zu prüfen. Das klingt einfach, aber in der Hektik der Reisevorbereitungen kann man leicht in die Falle tappen. Besonders alarmierend ist, dass eine von 112 neu registrierten Domains als bösartig eingestuft wurde. Man könnte fast sagen, die Cyberkriminellen sind kreativ – aber das ist kein Grund zur Freude!

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Das Bundeskriminalamt warnt zudem vor gefälschten Aktientipps in WhatsApp-Gruppen und Betrugsversuchen via E-Mail und Telefon. Wer denkt, dass er sicher ist, wenn er die Zahlungen bei Reisebuchungen über verifizierte Kanäle abwickelt, könnte sich irren. Herkömmliche Sicherheitsmaßnahmen wie Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) können durch Token-Diebstähle unterwandert werden. Das klingt fast wie aus einem Thriller, oder? Die Realität ist jedoch, dass wir wachsam bleiben müssen.

Die Lage der Cyber-Sicherheit

Blicken wir auf die Cybersicherheitslage in Deutschland, so zeigt ein Bericht des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) eine besorgniserregende Dimension. Angreifer nutzen bestehende Angriffsflächen für ihre konkreten Attacken. Die Anzahl der Angriffe und die Schadwirkung werden kontinuierlich beobachtet – und die Resilienz der Unternehmen steht auf dem Prüfstand. Wo bleibt da der Spaß am Reisen, wenn man ständig auf der Hut sein muss?

Die Maßnahmen zur Steigerung der Resilienz zielen auf Prävention, Verteidigung und Bewältigung ab. Es ist an der Zeit, dass sich die Reisebranche ernsthaft mit diesen Themen auseinandersetzt. Es wird nicht nur um den Schutz der Daten gehen, sondern auch um das Vertrauen der Kunden. Denn ohne Vertrauen ist das Geschäft nichts wert.

Die Cyberangriffe sind ein ernstzunehmendes Problem, das uns alle betrifft. Und während die Sonne über unsere Reiseziele scheint, sollten wir darauf achten, dass wir nicht im Schatten der Cyberkriminalität stehen!