Die Welt dreht sich weiter, doch die Unsicherheiten scheinen zu wachsen. Der jüngste Bericht des TCS und GFS Bern, basierend auf Umfragen von über 1800 Teilnehmern zwischen Februar und März 2026, offenbart, dass das Sicherheitsgefühl der Schweizer Bevölkerung bei Auslandreisen auf einem Tiefpunkt angekommen ist. Ganze 33% der Befragten empfinden Reisen ins Ausland als eher unsicher – im Vorjahr waren es noch 19%. Das macht nachdenklich, oder? Vor allem, wenn man bedenkt, dass die höchste Unsicherheit im Pandemiejahr 2021 verzeichnet wurde. Diese Zahlen spiegeln nicht nur ein allgemeines Gefühl wider, sondern auch die geopolitischen Krisen und Konflikte, die unser Reiseverhalten stark beeinflussen.

89% der Befragten legen besonderen Wert auf Sicherheit und Versorgung, was die hohe Nachfrage nach Online-Reiseinformationen, Sicherheitshinweisen und Kommunikationswegen für medizinische Beratung erklärt. Bemerkenswert ist auch der Rückgang derjenigen, die nie reisen. Ihr Anteil sank von 19% (2026) auf 9% in der aktuellen Umfrage. Gleichzeitig zeigen 84% der Teilnehmer, dass sie 2025 eine Auslandreise mit mindestens drei Übernachtungen unternommen haben. Trotz aller Widrigkeiten ist die Reiselust also ungebrochen – nur die Art, wie wir reisen, hat sich verändert.

Die Suche nach Sicherheit

Und nicht nur die Schweizer machen sich Gedanken. Auch in Deutschland ist die Reiselust trotz Krisen und steigender Preise ungebrochen. Eine aktuelle Studie zeigt, dass Sicherheit und Flexibilität bei der Reiseplanung immer wichtiger werden. 63% der Deutschen prüfen aktiv die Reisewarnungen des Auswärtigen Amts, und 68% meiden gezielt Regionen mit Warnhinweisen. Europa wird als sicherer Hafen betrachtet – ganze 70% der Befragten sehen unseren Kontinent als das ideale Reiseziel. Regionen, die in den letzten Jahren als unsicher galten, verlieren an Attraktivität, während Süd- und Westeuropa eine neue Blütezeit erleben.

Die Pauschalreise erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit. 73% der Reisenden empfinden sie als sicher, während nur 53% Individualreisen ähnlich positiv sehen. Das liegt wohl an den institutionellen Schutzmechanismen, die Pauschalreisen bieten – klare Ansprechpartner, organisierte Rücktransportmöglichkeiten und Unterstützung im Krisenfall. In einer Zeit, in der die Unsicherheiten zunehmen, ist das ein echter Pluspunkt!

Preisanpassungen und Veränderungen in der Reisewelt

Natürlich sind die steigenden Reisepreise ein großes Thema – 80% der Befragten spüren die Auswirkungen, vor allem durch gestiegene Energie- und Treibstoffkosten. 83% rechnen mit weiteren Preissteigerungen, was einige Haushalte dazu veranlasst, ihre Reisepläne schnell anzupassen. 28% der Befragten wollen auf andere Verkehrsmittel umsteigen, 26% planen günstigere Reiseziele und 17% ziehen möglicherweise sogar in Erwägung, ganz auf das Reisen zu verzichten.

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Eine interessante Entwicklung ist auch, dass die Nachfrage nach regionalen Zielen zunimmt, während klassische Fernreiseziele in geopolitisch sensiblen Regionen unter Druck geraten. Trotz aller Herausforderungen bleibt die Reiselust bestehen. Die Menschen passen ihre Pläne flexibel an und sind bereit, auch unter unsicheren Bedingungen zu reisen.

Die Welt der Reisen ist im Wandel. Die Unsicherheiten sind da, aber auch der Wille, Neues zu entdecken, bleibt stark. Ein Zeichen der Anpassungsfähigkeit, das uns zeigt, dass wir trotz allem nicht aufgeben – und dass es immer einen Weg gibt, die Welt zu erkunden. In diesen Zeiten wird Flexibilität zum Schlüssel des Reisens. Wer weiß, vielleicht entdecken wir dabei ganz neue, unerwartete Ziele. Nur die Zukunft wird zeigen, wie sich die Reisebranche weiterentwickelt.