Ein aufregendes Jahr für die Landwirtschaft steht uns bevor! Der CERES AWARD wird 2026 bereits zum 13. Mal verliehen und verspricht, ein echter Leckerbissen für die landwirtschaftliche Gemeinschaft zu werden. Am 21. Oktober 2026 versammeln sich die Besten der Besten im Kosmos in Berlin, um die herausragenden Leistungen von Landwirtinnen und Landwirten aus dem deutschsprachigen Raum zu feiern. In sieben Kategorien werden die Preisträger gekürt, wobei Mut, Ideenreichtum und ein verantwortungsbewusster Umgang mit Natur und Gesellschaft im Vordergrund stehen. Je nach Kategorie winkt den Siegern ein Preisgeld von 1.000 Euro, während der Gesamtsieger oder die Gesamtsiegerin mit satten 20.000 Euro belohnt wird.

Die Vorfreude ist spürbar, denn die Nominierungen sind bereits gefallen. Am 9. Juni 2026 wurden 21 Finalistinnen und Finalisten bekannt gegeben, die sich in den Kategorien Ackerbau, Energie, Geflügel, Junglandwirt/in, Rind, Schwein sowie Unternehmerin beweisen dürfen. Da kann man nur sagen: Hut ab! Jurorinnen und Juroren werden die Nominierten sogar vor Ort besuchen, um ein umfassendes Bild ihrer Leistungen zu gewinnen. Und ja, auch ein Sonderpreis für die Initiative Tierwohl wird vergeben, der mit 2.500 Euro dotiert ist. Ein schöner Anreiz, um das Wohl der Tiere in den Fokus zu rücken.

Ein Blick auf die Kategorien und Teilnehmer

Die Vielfalt der Kategorien ist beeindruckend und zeigt, wie facettenreich die Landwirtschaft heutzutage ist. Im Ackerbau finden wir Namen wie Horst Düll und Marie-Sophie von Schnehen, während im Bereich Energie Daniel Königs und Wolfgang Löser um die Wette antreten. Im Geflügelbereich brillieren Fabian Schwarz und Henning Krüssel. Die Junglandwirtinnen und Junglandwirte sind mit Eike Alswede und Hanke Jensen ebenfalls stark vertreten. Und wie könnte man die Kategorie Unternehmerin vergessen? Da stehen Anna Laura Hübner und Isabel Schmidt bereit, um die Krone abzustauben.

Die Landwirtschaft hat sich in den letzten Jahrzehnten enorm gewandelt. Von kleinen, traditionellen Hofbetrieben zu großflächigen, modernen Betrieben mit leistungsstarken Maschinen und intensiven Anbaumethoden – die Herausforderungen sind vielfältig. Die Notwendigkeit von Pflanzenschutzmitteln und Düngemitteln steht im Spannungsfeld mit der Verantwortung gegenüber Böden, Gewässern und der Biodiversität. Rund 95% der Ammoniak-Emissionen in Deutschland stammen aus der Landwirtschaft, was uns alle betrifft.

Nachhaltigkeit im Fokus

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) setzt sich aktiv für eine nachhaltige Landwirtschaft ein. Mit Projekten zur Reduzierung des Pestizideinsatzes und innovativen Ansätzen wird daran gearbeitet, die Landwirtschaft umweltfreundlicher zu gestalten. Technologische Lösungen, die den Ressourcenverbrauch minimieren und gleichzeitig stabile Erträge gewährleisten, sind der Schlüssel zur Zukunft. Die DBU fördert nicht nur durch finanzielle Mittel, sondern auch durch die Begleitung von Wissenschaftlern aus dem Öko-Institut Freiburg.

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Ein Beispiel ist das Konzept für güllefreie Ställe, das nicht nur die Emissionen minimiert, sondern auch das Wohl der Tiere fördert. Erste Ställe nach diesem Konzept wurden bereits in Deutschland, Österreich und der Schweiz realisiert. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung!

Die Vorfreude auf die Preisverleihung im Oktober wächst und mit ihr die Neugier auf die innovativen Ideen und Konzepte, die die Finalisten präsentieren werden. Es wird spannend sein zu sehen, wer sich als „Landwirt oder Landwirtin des Jahres 2026“ krönen wird. Ein großes Fest für die Landwirtschaft, das auf jeden Fall einen Platz im Kalender verdient hat – und vielleicht auch ein Grund, um im nächsten Jahr ein paar Tage im Berliner Kosmos einzuplanen!