Heute ist der 24.04.2026, und die Herausforderungen für die Gastronomie und den Tourismus in unserer Region sind nach wie vor enorm. Monika Poschenrieder, die Erste Vorsitzende des regionalen Hotel- und Gaststätten-Kreisverbands (Dehoga), bringt es auf den Punkt: Trotz der Reduzierung der Mehrwertsteuer auf sieben Prozent erleben die Betriebe nur eine bescheidene Entlastung. Die Preissteigerungen der letzten Monate sind einfach nicht zu ignorieren.
Steigende Personalkosten, die Preisexplosion bei Diesel, Benzin und Heizöl, all dies belastet die Gastronomie und das Hotelgewerbe erheblich.

Besonders ins Gewicht fällt der neue Mindestlohn, der seit dem 1. Januar 2026 bei 13,90 Euro pro Stunde liegt. Dies hat die Verdienstgrenze für Mini-Jobber auf 603 Euro pro Monat angehoben, was die Planung und Kalkulation für viele Betriebe nicht einfacher macht. Poschenrieder warnt eindringlich: Nicht alle Kostensteigerungen können an die Gäste weitergegeben werden, was das Überleben vieler Unternehmen gefährdet.

Die touristische Stärke der Region

Andreas Wüstefeld, Leiter des Verbunds Tölzer Land Tourismus, sieht die Region jedoch optimistisch in die Zukunft. Trotz der Herausforderungen zählt die Region zu den Top-Ten-Regionen im Oberbayern-Tourismus. Jährlich werden hier rund 377 Millionen Euro aus dem touristischen Umsatz erwirtschaftet, wobei beeindruckende 51 Prozent von Tagestouristen stammen.
91 Prozent der Gäste kommen aus Deutschland, und etwa die Hälfte davon aus Bayern. Diese Zahlen zeigen das große Potenzial der Region, das es zu nutzen gilt.

Aktuell sind in der Tourismusbranche rund 4720 Menschen beschäftigt. Dies führt zu etwa 35,5 Millionen Euro an Mehrwert- und Einkommensteuer – eine wichtige Einnahmequelle für die Region. Um den älteren Besuchern gerecht zu werden, wurden in Zusammenarbeit mit dem MVV diverse Ausflugsrouten entwickelt, die Kloster- und Museumstouren beinhalten.
Wüstefeld hebt zudem die Königscard hervor, die 21 kostenlose Leistungen im Landkreis bietet, darunter alle drei Bergbahnen. Diese Initiative könnte helfen, den Tourismus in der Region weiter anzukurbeln.

Ein Ausblick auf die Zukunft

Die Zukunft des Tourismus in unserer Region bleibt spannend. Trotz der ungewissen Entwicklungen zeigt sich die Branche optimistisch, dass sie die Herausforderungen meistern kann. Es liegt an uns, kreative Lösungen zu finden und die Attraktivität der Region weiter zu steigern. Die Kombination aus einer starken lokalen Gastronomie und einem vielfältigen touristischen Angebot könnte der Schlüssel zum Erfolg sein.
Es bleibt zu hoffen, dass die kommenden Monate und Jahre neue Perspektiven und Möglichkeiten für die Gastronomie und den Tourismus eröffnen werden.

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