Heute ist der 1.07.2026 und wir werfen einen Blick auf die Fortschritte im Bereich der Barrierefreiheit im Tourismus, insbesondere bei Premier Inn. Im Rahmen des Disability Pride Month hat die Hotelkette ihr Engagement für Inklusion deutlich gemacht. Dabei spielt die Barrierefreiheit eine zentrale Rolle, die bereits in die Planungsphase neuer Standorte integriert wird. Das bedeutet, dass bei der Gestaltung neuer Hotels nicht nur an die Zimmer gedacht wird, sondern auch an niedrigere Rezeptionen und zusätzliche barrierefreie Zimmerkapazitäten.

Aktuell gibt es 20 Premier Inn Hotels in Deutschland, die mit dem Label „Reisen für Alle“ zertifiziert sind. Weitere Standorte befinden sich bereits im Zertifizierungsprozess. Diese Initiative, die durch das Bundeswirtschaftsministerium ins Leben gerufen wurde und von der Bayern Tourist GmbH koordiniert wird, verfolgt ein wichtiges Ziel: Reisende sollen eine verlässliche Informationsgrundlage durch unabhängig geprüfte Kriterien erhalten. Hren, die Geschäftsführerin der Bayern Tourist GmbH, hebt die Bedeutung der Zertifizierung durch große Hotelketten hervor. Es ist ein echter Schritt in die richtige Richtung.

Barrierefreiheit als Unternehmenswert

In einem Unternehmen, das auf Inklusion setzt, ist es notwendig, auch interne Maßnahmen zu ergreifen. So wurden in den Rezeptionen von Leipzig und Köln bereits Umbauten vorgenommen, um barrierefreie Arbeitsplätze zu schaffen. Eine interne Netzwerkgruppe beschäftigt sich intensiv mit dem Thema Accessibility. Erik Friemuth, CEO von Premier Inn Deutschland, hat es auf den Punkt gebracht: Barrierefreiheit ist ein fester Bestandteil der Unternehmenswerte. Das hört sich gut an und gibt Hoffnung auf mehr solche Initiativen in der Branche.

Ein Pilottraining für das Personal wurde entwickelt, um den barrierefreien Hotelbetrieb zu unterstützen. Außerdem engagiert sich Premier Inn aktiv in Brancheninitiativen und wird seine eigenen Erfahrungen zur Barrierefreiheit auf der ITB 2026 präsentieren. Das ist nicht nur mutig, sondern auch notwendig, um ein Bewusstsein für die Herausforderungen und Lösungen im barrierefreien Tourismus zu schaffen.

Der Weg zu einem inklusiven Tourismus

Schaut man auf die gesamte Szene des barrierefreien Tourismus in Deutschland, erkennt man, dass es darum geht, Menschen mit Behinderungen die gleichberechtigte Teilnahme am Urlaub zu ermöglichen. Angebote und Dienstleistungen müssen für mobilitätseingeschränkte Urlauber zugänglich sein. Das Bundesministerium und die Länder setzen sich dafür ein, die Barrierefreiheit in touristischen Einrichtungen zu verbessern. Hierbei geht es nicht nur um Hotels, sondern auch um die barrierefreie Gestaltung von Wanderwegen, die Erstellung von barrierefreien Karten und Reiseführern und die Entwicklung von Software und Apps zur einfachen Navigation.

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Doch nicht nur Hotels müssen sich anpassen. Auch Cafés und Konditoreien stehen oft vor der Herausforderung, ihre Barrierefreiheit zu verbessern. Qualitätskriterien für den barrierefreien Tourismus werden durch das Prüfsystem „Reisen für Alle“ bereitgestellt. Dabei ist es wichtig, dass nicht nur die Beherbergungsstätten, sondern auch Freizeitangebote, wie Schwimmbäder, barrierefrei gestaltet sind. Die Planung umfasst die Zugänglichkeit von Schwimmbecken und anderen Bereichen – ein Aspekt, der immer mehr an Bedeutung gewinnt.

Die Notwendigkeit öffentlicher Behinderten-Toiletten wird ebenfalls hervorgehoben und ist für viele schwerbehinderte Menschen unabdingbar. Ein Handbuch für Hoteliers, Gastronomen und Touristiker bietet hilfreiche Tipps zur Barrierefreiheit. All diese Maßnahmen sind Teil eines größeren Plans, um einen inklusiven Tourismus zu fördern und das Reisen für alle zu ermöglichen. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich diese Entwicklungen in den kommenden Jahren weiter entfalten werden.