In der heutigen Zeit, wo digitale Sichtbarkeit entscheidend ist, um im Hotelgeschäft erfolgreich zu sein, stellt eine aktuelle Studie der Agentur maxonline die Situation österreichischer Hotels auf den Prüfstand. Es zeigt sich, dass die heimischen Betriebe im DACH-Vergleich hinter Deutschland und der Schweiz zurückbleiben. Mit einer durchschnittlichen Sichtbarkeit von lediglich 9,6 von 100 Punkten gehören sie zu den weniger auffindbaren Häusern in der Region. Und das ist alles andere als erfreulich, wenn man bedenkt, dass diese Sichtbarkeit durch KI-Systeme immer wichtiger wird – spätestens bis 2026, denn da wird sich das Bild noch weiter verschärfen.

Die Untersuchung umfasste 515 Vier- und Fünf-Sterne-Hotels aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Besonders auffällig: Während die Schweiz mit 14,3 Punkten und Deutschland mit 11,2 Punkten glänzen, bleibt Österreich weit zurück. 172 heimische Hotels wurden unter die Lupe genommen, wobei zahlreiche von ihnen einen Sichtbarkeitswert unter 10 Punkten aufweisen. Das bedeutet, dass 93 % der Hotels kaum in KI-Empfehlungen erscheinen. Man könnte fast sagen, dass viele dieser Hotels in der digitalen Welt wie Geister sind – unsichtbar für potenzielle Gäste!

Die Herausforderungen im Detail

Eine spannende Erkenntnis der Studie ist, dass 257 der analysierten Hotels einen Sichtbarkeitswert zwischen 10 und 20 Punkten haben. Das klingt zwar ein wenig besser, doch 28 Hotels sind sogar völlig unsichtbar – mit einem Wert von 0 Punkten. Die Gründe dafür sind vielfältig. Eine häufige Schwachstelle ist die unzureichende Bereitstellung strukturierter Daten auf den Hotel-Websites. Diese Daten, die für KI-Chatbots wichtig sind, fehlen oft – was sich negativ auf die Auffindbarkeit auswirkt.

Um die Sichtbarkeit zu verbessern, empfiehlt die Studie, sogenannte Generative Engine Optimization (GEO) zu nutzen. Das klingt vielleicht kompliziert, aber im Grunde genommen geht es darum, klare, antwortorientierte Informationen bereitzustellen und die digitale Präsenz zu stärken. Hotels sollten sich auch bewusst machen, in welchen Themenfeldern sie vorkommen und sich gezielt positionieren. Das klingt nach einer Menge Arbeit, aber die Mühe könnte sich lohnen!

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache

Die GEO-Studie zeigt, dass kein einzelnes Hotel den KI-Empfehlungsraum dominieren kann. Nur eines von 472 Einzelhotels hat über 40 Punkte erreicht, und der Höchstwert liegt bei 44,8 Punkten, erzielt von einem historischen Luxushaus. Im Gegensatz dazu schneiden Hotelketten deutlich besser ab, mit einem Durchschnittswert von 36,2 Punkten. Auch hier zeigt sich, dass Ketten-Domains in mehr Themenfeldern auftauchen als private Einzelhotels. Es ist also nicht verwunderlich, dass Fünf-Sterne-Häuser mit 12,9 Punkten und Vier-Sterne-Häuser mit 10,7 Punkten im Durchschnitt auch nicht wirklich strahlend dastehen.

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Regionale Unterschiede sind ebenfalls zu beobachten. Zürich führt mit einer Sichtbarkeit von 20,2 Punkten, während Kärnten mit 4,4 Punkten das Schlusslicht bildet. Interessant ist, dass weder das Preisniveau noch die Bekanntheit einer Destination einen Einfluss auf die Sichtbarkeit der Hotels haben – die Sterne-Kategorisierung allein schützt nicht vor Unsichtbarkeit.

Schritte zur Verbesserung

Um die Sichtbarkeit zu steigern, sollten Hoteliers einige Hebel in Bewegung setzen. Eine Bestandsaufnahme der Themen, in denen das Hotel vorkommt, ist der erste Schritt. Eine klare Positionierung in bestimmten Themenfeldern kann Wunder wirken. Außerdem sollten die Websites der Hotels so optimiert werden, dass sie konkrete Antworten auf häufige Fragen bieten. Und nicht zu vergessen: Erwähnungen in Fachmedien und Verzeichnissen helfen, die Autorität eines Hotels zu steigern.

Die Herausforderungen sind also groß, doch mit der richtigen Strategie können Hotels in Österreich ihre digitale Sichtbarkeit verbessern und damit neue Gäste gewinnen. Die Zeit für Veränderungen ist jetzt – denn die digitale Zukunft klopft bereits an die Tür!