Wiener Hotellerie im Aufwind: Trends, Zahlen und der Blick nach vorn
Heute ist der 23.09.2026 und es gibt Neuigkeiten aus der Wiener Hotellandschaft! Im August 2026 zählte die Stadt etwa 1,9 Millionen Gästeübernachtungen. Das klingt nach einer Menge, oder? Allerdings ist das ein Rückgang von 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das ist schon ein bisschen ernüchternd, wenn man bedenkt, dass wir alle auf eine Erholung nach der Pandemie gehofft hatten. Doch lassen wir uns nicht entmutigen, denn die Gesamtzahlen für das Jahr bis jetzt sehen besser aus: Mit rund 13,1 Millionen Nächtigungen seit Jahresbeginn ist ein Plus von vier Prozent zu verzeichnen! Da kommen die Gedanken an den bevorstehenden Winter mit all den Weihnachtsmärkten und festlichen Veranstaltungen gerade recht.
Im Juli erlebten die Beherbergungsbetriebe einen Netto-Nächtigungsumsatz von 110,2 Millionen Euro. Zwischen Januar und Juli wurde sogar ein beeindruckender Umsatz von etwa 758 Millionen Euro erzielt! Das zeigt, dass die Wiener Hotels doch noch eine starke Basis haben. Und apropos Basis: In Wien gab es im August 85.500 Hotelbetten – 2.400 mehr als im August 2025. Das bedeutet mehr Platz für Reisende, auch wenn die durchschnittliche Zimmerauslastung bei etwa 75 Prozent lag. Die Bettenauslastung stieg auf 57,9 Prozent, und wir können nur hoffen, dass die kommenden Monate noch mehr Gäste anziehen werden.
Herausforderungen und Chancen
Wenn wir uns die Herkunft der Gäste anschauen, führt Deutschland mit 332.000 Übernachtungen die Liste der Top-10-Märkte an, allerdings mit einem Minus von vier Prozent. Österreich hingegen konnte 255.000 Übernachtungen verzeichnen, was ein Plus von fünf Prozent bedeutet! Das gibt uns allen einen Grund zur Freude. Die Informationen stammen aus der Beherbergungsstatistik, die monatlich erfasst wird. Die Daten werden von den Gemeinden gemeldet, die mindestens 1.000 Übernachtungen über mehrere Jahre verzeichnen. Das gibt der Statistik eine solide Grundlage.
In der Tourismusbranche gilt es, flexibel zu bleiben. Unentgeltliche Nächtigungen bei Bekannten und Verwandten machen etwa 25% der Gesamtnächtigungen aus, sind aber nicht in den offiziellen Ergebnissen enthalten. Das zeigt, dass viele Reisende auch die familiären Bande nutzen. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation in den nächsten Monaten entwickeln wird – vielleicht bringt der Herbst ja noch den ein oder anderen positiven Schub für die Hotellerie!
Ein Blick in die Zukunft
Die österreichische Tourismuslandschaft bietet eine Fülle an Kennzahlen und interaktiven Dashboards, die einen Überblick über Ankünfte, Nächtigungen und Herkunftsmärkte geben. Das ÖW Statistik-Dashboard ist ein wahres Fundstück, wenn man tiefere Einblicke in die Nachfrage im Tourismus gewinnen möchte. Das Forecast-Modell, entwickelt in Zusammenarbeit mit renommierten Institutionen wie der TU Wien, ermöglicht sogar regionale Vorhersagen für die kommenden Monate. Ist das nicht spannend?
Und dann gibt es noch das WiPool Insight Tool, das den Abonnent:innen vertiefende Einblicke in Angebot, Nachfrage und Preisniveau in 100 österreichischen Tourismusregionen bietet. Damit können gezielte Auswertungen und Vergleiche angestellt werden – ein echtes Plus für alle, die in der Branche tätig sind. Es bleibt also spannend, wie sich der Markt entwickeln wird. Vielleicht wird der Winter 2026 ein echter Knaller? Wir hoffen es!
