Heute ist der 2.06.2026 und im malerischen Hotel Schlosspark Mauerbach findet das Tourismusforum Wienerwald statt. Ein Event, das nicht nur ins Auge sticht, sondern auch die Bedeutung des Tourismus für die regionale Entwicklung unterstreicht. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner nimmt sich Zeit, um die wirtschaftliche Rolle des Tourismus zu betonen. Es ist beachtlich, wie dieser Sektor nicht nur die Gastronomie und Hotellerie, sondern auch die kulturelle Landschaft bereichert. Immer mehr Gäste aus Deutschland, Tschechien, Ungarn und der Slowakei finden ihren Weg in die Region, was für eine stabile Entwicklung spricht. Ein echtes Plus für den Wienerwald, der nach der Wachau die zweitstärkste Tourismusregion in Niederösterreich ist.
Was mir besonders ins Auge fällt, ist der klare Fokus auf nachhaltige Entwicklung und hochwertige Angebote. Mikl-Leitner lehnt den Massentourismus entschieden ab und setzt stattdessen auf „leistbare und familienfreundliche Qualität“. Hier wird mit dem Konzept „Selected Stays“ ein erstklassiges Beherbergungsangebot geschaffen, das den Ansprüchen von Familien und Individualreisenden gerecht wird. Die Niederösterreich-CARD wird in diesem Zusammenhang besonders hervorgehoben – ein echter Gewinn für alle, die die Region erkunden möchten.
Innovationen und Vernetzung im Wienerwald
Ein weiterer spannender Punkt ist die stärkere Vernetzung von Tourismus, Kulinarik, Landwirtschaft und Kultur. Kulturelle Highlights, wie das Art-brut-Center in Maria Gugging oder die Fotoausstellung „La Gacilly“ in Baden, zeigen, dass der Wienerwald mehr ist als nur eine schöne Landschaft. Hier wird etwas geschaffen, das über die reine Freizeitgestaltung hinausgeht. Das ist nicht nur für die Besucher ein Gewinn, sondern stärkt auch die Identität der Region.
Die Ankündigung einer neuen Tourismusstrategie durch Mikl-Leitner hat viele in der Branche begeistert. Über 130 Expertinnen und Experten arbeiten daran, die Region noch attraktiver zu machen. Michael Duscher, Geschäftsführer der Niederösterreich-Werbung, präsentiert aktuelle Maßnahmen – unter anderem einen Relaunch des touristischen Internetauftritts mit 86 neuen Websites. Das klingt nach einer aufregenden Zeit! Neue Bildwelten und KI-gestützte Anwendungen werden die touristische Vermarktung revolutionieren. Und dann sind da noch der Podcast „Urlaubsgeschichten zum Bleiben“ sowie das Magazin „Sechs Viertel“, die spannende Einblicke in die Region bieten.
Aktive Erlebnisse im Wienerwald
Die innovativen Angebote der Destination Wienerwald sind wirklich beeindruckend. Über 1.300 Kilometer Mountainbike-Netz, eine hervorragende Rad- und Wanderinfrastruktur – es ist ein wahres Paradies für Outdoor-Fans. Kampagnen wie „Inspirationsquelle Wienerwald“ und „Erlebnis Wienerwald“ laden dazu ein, die Schönheit der Natur auf neue Art zu entdecken. Der Oldtimer-Genussbus und Food-Design-Workshops sind weitere Highlights, die den Aufenthalt unvergesslich machen. Und das Unternehmensformat „Topf sucht Deckel“ zeigt, wie neue Kooperationen gefördert werden können, um die Region noch lebendiger zu gestalten.
Ein weiterer wichtiger Aspekt, der die Diskussion um nachhaltige Stadt- und Tourismusentwicklung prägt, wird in der Forschung auch aufgegriffen. In verschiedenen Studien und Veröffentlichungen wird die Verbindung zwischen urbanem Wandel und Tourismus untersucht. Titel wie „Caring for the city – Entangled Challenges for Sustainable Urban and Tourism Development“ und „Sustainable Urban, Regional and Tourism Development“ verdeutlichen, dass es nicht nur um das hier und jetzt geht, sondern auch um die Zukunft unserer Städte und Regionen.
Mit all diesen Entwicklungen, dem Engagement der Verantwortlichen und den innovativen Ansätzen wird der Wienerwald nicht nur als touristisches Ziel, sondern auch als Modellregion für nachhaltige Entwicklung immer bedeutender. So bleibt die Frage: Wie wird sich der Wienerwald in den nächsten Jahren weiterentwickeln? Es bleibt spannend!