Heute ist der 17.08.2026 und die Situation im bayerischen Gastgewerbe könnte nicht spannender sein. Im ersten Halbjahr 2026 zeigt sich ein nominaler Umsatzanstieg von 2,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Ziemlich erfreulich, könnte man meinen! Doch es gibt einen Haken: Preisbereinigt ist der Umsatz um 4,7 Prozent zurückgegangen. Diese Zahlen stammen aus der „Monatsstatistik im Gastgewerbe“ des Bayerischen Landesamts für Statistik und geben uns einen Einblick in die Herausforderungen, mit denen die Branche kämpft.

Ganz schön trübe sieht es auch bei den Beschäftigten aus. Die Branche hat einen Rückgang um 2 Prozent festgestellt, was nicht nur für die Betreiber, sondern auch für die Gäste spürbar ist. Weniger Personal bedeutet häufig weniger Service, und das ist in der Gastronomie und Hotellerie ein heikles Thema. Im Mai 2026 stieg der nominale Umsatz im bayerischen Gastgewerbe um 1,1 Prozent im Vergleich zum Mai 2025, aber der reale Umsatz sank um 4,5 Prozent. Hier spiegelt sich das Dilemma wider: Die Preise steigen, aber die Kaufkraft der Gäste sinkt. Ein Teufelskreis!

Ein Blick auf die Zahlen

Besonders auffällig ist der Rückgang in der Beschäftigtenzahl, die um 2,8 Prozent sank. In der Beherbergungsbranche, wo viele Hotels und Pensionen ihren Platz finden, ist der nominale Umsatz sogar um 0,2 Prozent gefallen, während der reale Umsatz um 2,4 Prozent zurückging. In der Gastronomie sieht die Lage etwas anders aus: Hier steigt der nominale Umsatz um 2,1 Prozent, aber der reale Umsatz sinkt um beachtliche 6,1 Prozent. Auch die Beschäftigtenzahl in der Gastronomie leidet und fällt um 3,7 Prozent. Das lässt einen doch ins Grübeln kommen, was in den Küchen und Gasträumen vor sich geht.

Die Zahlen aus den Gruppen „Ferienunterkünfte u. Ä.“ und „Campingplätze“ sind jedoch ermutigend. Hier konnten sowohl der nominale als auch der reale Umsatz sowie die Zahl der Beschäftigten gesteigert werden. Ein kleiner Lichtblick in einem insgesamt düsteren Bild. Auf der anderen Seite stehen die „Hotels, Gasthöfe und Pensionen“, wo sowohl der nominale als auch der reale Umsatz sowie die Beschäftigtenzahl gesenkt wurden. Ein großes Ausrufezeichen für diese Sparte, die sich dringend Gedanken über ihre Zukunft machen sollte.

Was bringt die Zukunft?

Wenn man sich die wirtschaftlichen Entwicklungen im Gastgewerbe anschaut, wird schnell klar: Es gibt Licht und Schatten. Im Januar 2025 stiegen die Umsatzzahlen im bayerischen Gastgewerbe noch um 6,8 Prozent – eine wahre Aufbruchstimmung! Doch der reale Umsatz fiel um 2,8 Prozent und die Beschäftigtenzahl stieg nur um 1,6 Prozent. Ein auf und ab, das einen fast schwindelig macht.

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Einige Gastronomiebetriebe haben mit kreativen Konzepten und besonderen Angeboten auf die Herausforderungen reagiert. Dennoch bleibt der Markt angespannt. Die monatlichen Statistiken zeigen, dass die Nettoumsätze ohne Mehrwertsteuer berechnet werden, was für viele Betroffene eine zusätzliche Schwierigkeit darstellt. Die aktuellen Entwicklungen sind ein klarer Hinweis darauf, dass sich die Branche neu orientieren muss. Ein detaillierter statistischer Bericht wird in Kalenderwoche 29 erwartet und könnte neue Perspektiven eröffnen.

Insgesamt bleibt die Lage im bayerischen Gastgewerbe angespannt. Die Herausforderungen sind groß, doch vielleicht gibt es ja den einen oder anderen Trick, um sich aus der Misere zu befreien. Wenn die Branche kreativ bleibt und sich an die Gegebenheiten anpasst, könnte es bald wieder aufwärts gehen. Das hoffen wir alle!