Es ist der 24. Juli 2026, und während die Sonne über den Dächern der Städte aufgeht, werfen die neuesten Zahlen aus dem deutschen Mittelstand einen scharfen Blick auf die gegenwärtige Lage – besonders im Gastgewerbe. Die DATEV eG hat im Juni 2026 den Gesamtindex des Mittelstands um 2,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat ansteigen sehen. Das klingt zunächst erfreulich, doch der Schein trügt. Das Gastgewerbe, zu dem auch unsere geliebten Hotels gehören, kämpft weiterhin mit einem Umsatzrückgang von 2,2 Prozent. Verdammt, das ist echt bitter!

Im Kontrast dazu hat das Baugewerbe ein Umsatzplus von 1,2 Prozent erzielt, während der Handel und das verarbeitende Gewerbe mit Rückgängen von 2,7 Prozent und 2,0 Prozent zu kämpfen haben. Besonders bemerkenswert ist, dass mittlere Unternehmen mit 50 bis 249 Beschäftigten ihre Umsätze um 7,1 Prozent steigern konnten, während kleine Unternehmen ein Plus von 1,2 Prozent verzeichnen. Kleinstunternehmen hingegen mussten einen Rückgang von 2,9 Prozent hinnehmen. Es ist ein wildes Auf und Ab, das die Stabilität unserer Branche auf die Probe stellt.

Der Blick auf die Löhne und Beschäftigung

Die Lohnkosten im Mittelstand stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 6,3 Prozent – das ist kein Pappenstiel! Besonders betroffen ist das Baugewerbe, wo die Löhne um satte 7,8 Prozent anstiegen. Ironischerweise sinkt die Beschäftigung in mittleren Unternehmen um 0,6 Prozent, während Kleinstunternehmen ihre Beschäftigung um 0,7 Prozent erhöhen. Das zeigt, dass die kleinen Betriebe irgendwie flexibler sind, oder? Wenn man sich die Zahlen genauer anschaut, merkt man, dass die DATEV-Mittelstandsindex-Analyse auf anonymisierten Umsatzsteuerdaten von über einer Million Unternehmen sowie Lohn- und Gehaltsabrechnungen von mehr als acht Millionen Arbeitnehmern basiert.

Die monatliche Veröffentlichung des DATEV Mittelstandsindex, die seit September 2024 durchgeführt wird, liefert uns einen wertvollen Einblick in die konjunkturelle Lage der kleinen und mittleren Unternehmen. Doch trotz der positiven Nachrichten über die Umsatzsteigerung im Juni sollte man das im Kontext eines schwachen Vorjahresmonats betrachten. Es sieht so aus, als ob der Mittelstand sich punktuell stabilisiert, aber eine breite Erholung bleibt vorerst aus.

Was bringt die Zukunft?

Mit einem Umsatzindex von 96,9 Punkten (saison- und kalenderbereinigt) und einer Umsatzsteigerung von 0,7 Prozent gegenüber dem Vormonat, können wir vielleicht einen Silberstreifen am Horizont sehen. Aber ehrlich gesagt, die Rückgänge im Gastgewerbe und im Handel werfen einen Schatten auf die allgemeine Stimmung. Auch der Beschäftigungsindex zeigt einen leichten Rückgang von 0,1 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Die Frage bleibt: Wie werden sich die kleinen und mittleren Unternehmen in der nächsten Zeit entwickeln?

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Für viele Hoteliers und Gastronomiebetreiber ist die Situation herausfordernd. Die Hoffnung auf einen Aufschwung ist da, aber die Realität sieht oft anders aus. Die Herausforderungen sind groß, und das Gastgewerbe muss sich anpassen, um in diesem dynamischen Markt zu überleben. Man kann nur hoffen, dass die nächsten Monate eine positive Wendung bringen und wir alle zusammen wieder mehr Gäste in unseren Betrieben begrüßen können.