Heute ist der 10.07.2026 und wir schauen uns mal die aktuelle Lage im Gastgewerbe an. Die Zahlen sind einfach erschreckend. Im April 2026 meldeten 2276 Unternehmen Insolvenz an, das sind 7,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Dies ist der höchste Stand an Unternehmensinsolvenzen seit 14 Jahren. Wenn man das so liest, fragt man sich: Wo soll das nur hinführen? Die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) spricht von einem „weiteren traurigen Rekord“. Und die Stimmung im Gastgewerbe ist, um es gelinde auszudrücken, angespannt. Fast jedes zehnte Unternehmen in dieser Branche ist von Insolvenz bedroht. Das ist ein ganz schöner Hammer!

Die Zahlen sind nicht nur alarmierend, sie zeigen auch, wie viele Unternehmen in Schwierigkeiten stecken. Jedes fünfte Unternehmen hat Liquiditätsengpässe, bei kleinen und mittleren Betrieben mit bis zu 20 Beschäftigten sind es sogar 23 Prozent. Der Druck auf die kleinen Gastronomen und Hoteliers wird täglich größer. Die DIHK fordert spürbare Entlastungen bei Arbeits- und Energiekosten sowie einen Bürokratieabbau und schnellere Genehmigungsverfahren. Irgendwie ist das doch ein bisschen frustrierend, oder? Man fragt sich, wie lange das noch gutgeht.

Die Branchen im Fokus

Besonders betroffen sind die Branchen Verkehr und Lagerei, Gastgewerbe und Baugewerbe. Das sind alles Bereiche, die für unsere Wirtschaft eigentlich lebenswichtig sind. Von Januar bis April 2026 wurden insgesamt 8551 Unternehmensinsolvenzen registriert, ein Anstieg um 6,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Und die Forderungen der Gläubiger aus diesen Insolvenzen beliefen sich auf rund 13,9 Milliarden Euro – das ist zwar weniger als im Vorjahr (22,5 Milliarden Euro), aber trotzdem eine beunruhigende Summe. Der Rückgang wird auf eine höhere Anzahl von Insolvenzen bei Großunternehmen im Jahr 2025 zurückgeführt. Das macht die Situation für die Kleinen noch prekärer. Wenn die Großen wanken, ist das wie ein Domino-Effekt.

Und was ist mit den Verbrauchern? Auch die Verbraucherinsolvenzen sind gestiegen. In den ersten vier Monaten des Jahres 2026 gab es 26.167 Verbraucherinsolvenzen, was einem Anstieg von 5,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Es ist ein Teufelskreis, der da entstanden ist. Die Menschen geben weniger aus, was die Unternehmen weiter in die Bredouille bringt. Es ist, als würde man einen Berg besteigen und ständig darauf achten müssen, dass man nicht abrutscht – und der Berg wird immer steiler.

Die Forderungen der Branche

Die DIHK hat klare Forderungen. Sie möchte, dass die Politik endlich reagiert. Es muss Entlastungen bei den Arbeits- und Energiekosten geben, und bürokratische Hürden müssen abgebaut werden. Das klingt alles gut und richtig, aber wird es auch umgesetzt? In Anbetracht der Lage im Gastgewerbe, wo viele Betriebe am Limit operieren, könnte man fast meinen, dass die Zeit drängt. Die Gastronomie ist nicht nur ein Wirtschaftszweig, sie ist ein Teil unserer Kultur. Sie bringt Menschen zusammen, bietet Erlebnisse und schafft Erinnerungen. Das alles steht auf der Kippe.

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Während wir hier sitzen und auf die Zahlen schauen, wird einem bewusst, wie verzweifelt die Situation vieler Unternehmer ist. Das ist nicht nur ein wirtschaftliches Problem, sondern ein gesellschaftliches. Es ist wie ein Schatten, der über den gemütlichen Cafés und Restaurants schwebt, die wir alle so lieben. Hoffen wir, dass bald Licht ins Dunkel kommt.