Heute ist der 9.10.2026 und wir haben spannende Neuigkeiten aus der Welt des Brandenburger Tourismus. Ein kürzlich veröffentlichter Bericht zeigt, dass die Tourismus- und Freizeitwirtschaft in Brandenburg bis 2025 auf einen beeindruckenden Bruttoumsatz von 5,46 Milliarden Euro zusteuert. Ja, richtig gehört! Diese Zahlen stammen aus der Studie „Wirtschaftsfaktor Tourismus für das Bundesland Brandenburg 2025“, erstellt vom dwif im Auftrag des Ostdeutschen Sparkassenverbands (OSV). Die Ergebnisse wurden am 8. Oktober 2026 beim Brandenburgischen Tourismustag präsentiert und sie sind wirklich bemerkenswert.

Wusstest du, dass Tagesgäste rund 50% zum touristischen Umsatz beitragen? Das sind stolze 2,72 Milliarden Euro allein aus Tagesreisen. Im Vergleich dazu bringt der Umsatz aus Übernachtungen in Betrieben mit mehr als zehn Betten 1,86 Milliarden Euro ein. Und man darf nicht vergessen, dass weitere 870 Millionen Euro aus Besuchen bei Verwandten und Freunden sowie aus kleineren Privatquartieren und Campingplätzen kommen. Es ist ein Mix, der zeigt, wie vielfältig die touristische Landschaft hier ist!

Die Bedeutung der Tagesgäste

Der hohe Anteil an Tagesgästen ist für Brandenburg von großer Bedeutung. In Regionen ohne große Übernachtungskapazitäten profitieren diese Städte enorm von der touristischen Nachfrage. Das zeigt, wie wichtig es ist, Brandenburg als attraktives und erlebnisreiches Reiseland weiterzuentwickeln. Natürlich gibt es dabei Herausforderungen. Die Kosten steigen, während die Nachfrage stabil bleibt. Die Planbarkeit der touristischen Nachfrage wird zunehmend schwerer – sie kann ganz kurzfristig schwanken. Aber die Qualität ist der entscheidende Wettbewerbsvorteil. Nur so kann Brandenburg sich im touristischen Wettkampf behaupten.

Eine Umfrage zur Zufriedenheit der Gäste mit Brandenburger Unterkünften ergab einen TrustYou Performance Score von 84 von 100 Punkten im Jahr 2025. Ein tolles Zeichen! Das verdanken wir engagierten Gastgebern, Unternehmen und Kommunen, die sich für die Zufriedenheit ihrer Gäste ins Zeug legen. Der Geschäftsführer der TMB, Christian Jaschinski, hebt hervor, wie wichtig die TMB gerade jetzt ist. Sie arbeitet mit rund 750 Redakteuren und über 1.300 Ausgabekanälen im Content-Netzwerk, um Brandenburg sichtbar zu halten. Immerhin, ohne Sichtbarkeit kein Umsatz!

Die aktuellen Entwicklungen

Obwohl die Zahlen für 2025 vielversprechend sind, zeigen die Übernachtungszahlen von Januar bis Juli 2026 einen Rückgang von 1,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auch die Ankünfte sind um 1% gesunken, mit einem Rückgang der Inlandsübernachtungen um 1,4% und der Auslandsübernachtungen sogar um 6,7%. Das sind alles Faktoren, die berücksichtigt werden müssen, wenn man die touristische Strategie für die kommenden Jahre plant.

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Die Lausitzer Seenland hingegen hat sich als echter Geheimtipp entpuppt, mit einem Zuwachs von 9,7% auf 439.000 Übernachtungen. In anderen Regionen, wie dem Seenland Oder-Spree und Potsdam, gab es nur minimale Rückgänge. Die Brandenburger Seenplatte und der Spreewald verzeichneten ebenfalls Rückgänge, während Campingplätze und Hotels garnis erfreulicherweise Zuwächse verzeichnen konnten.

Zum Beispiel entfallen 34% der Übernachtungen auf Hotels, mit einem Rückgang von 2,1%. Ferienwohnungen und -häuser verzeichnen einen Rückgang von 8,1%, während Campingplätze um 1,8% zulegten. So zeigt sich, dass trotz der Herausforderungen durch rückläufige Zahlen in vielen Bereichen, es immer noch Lichtblicke gibt, die Hoffnung machen.

Die touristische Nachfrage ist ein komplexes Zusammenspiel, das nicht nur von den Angeboten der Regionen abhängt, sondern auch von wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und gesellschaftlichen Trends. Die Daten, die uns die Statistiken liefern, sind nicht nur Zahlen – sie sind ein Schatz an Informationen, die uns helfen, die Branche besser zu verstehen und zukünftige Strategien zu entwickeln. Von der Rentabilität bis zur Produktivität im Gastgewerbe – all das sind Aspekte, die für die Unternehmen von großer Bedeutung sind. So bleiben wir gespannt, wie sich der Tourismus in Brandenburg in den kommenden Jahren entwickeln wird. Die Herausforderungen sind klar, aber auch die Chancen! Es bleibt aufregend!