Es gibt Neuigkeiten aus der Welt der Schnellrestaurants, die uns mit einem schmackhaften Gefühl zurücklassen. Burger King, die bekannte Fast-Food-Kette, hat angekündigt, ihren Expansionskurs in Deutschland wieder aufzunehmen. Nach den Herausforderungen, die uns die Pandemie und die Inflation bescherten, zeigt sich der Deutschland-Chef Andreas Bork optimistisch. Vielleicht liegt es am bevorstehenden 50. Jahrestag des ersten deutschen Restaurants, das am 15. Juli 1976 in Berlin seine Türen öffnete. Bei einem Blick auf die aktuellen Zahlen wird klar: Burger King hat viel vor!

Zurzeit gibt es stolze 760 Burger King-Restaurants in Deutschland, die mehrheitlich von über 100 unabhängigen Franchisenehmern geführt werden. Dennoch, im Vergleich zu McDonald’s, das über 1.500 Standorte zählt, hat Burger King noch Luft nach oben. Im letzten Jahr konnte die Kette einen Umsatz von 1,3 Milliarden Euro in Deutschland erzielen, was sie auf den zweiten Platz im Markt katapultiert. Die Unternehmenszentrale in Hannover ist bereit, neue Standorte ins Visier zu nehmen, denn Bork betont, dass es in Deutschland noch viele unbesetzte Plätze gibt, die darauf warten, entdeckt zu werden.

Ein bisschen mehr als nur Burger

Traditionell könnte man denken, Burger, Pommes und Cola sind das Geheimnis des Erfolgs – doch Bork weiß, dass das nicht mehr ausreicht, um alle Geschmäcker zufriedenzustellen. Aus diesem Grund hat Burger King sein Angebot an Veggie-Produkten erweitert. Das Interesse an pflanzenbasierten Optionen wächst, und so wird jeder vierte Long Chicken Burger sowie jeder fünfte Whopper mittlerweile mit einem pflanzenbasierten Patty verkauft. Das spricht nicht nur die Vegetarier an, sondern auch all jene, die einfach mal etwas Neues ausprobieren wollen.

Natürlich ist Deutschland nicht nur ein wichtiger Markt für Burger King, sondern auch für die Systemgastronomie insgesamt. Diese wächst kontinuierlich – ein Trend, der sich auch in den Umsätzen widerspiegelt. 2022 besuchten im Schnitt vier Millionen Gäste täglich Fast-Food-Ketten wie McDonald’s und Starbucks. Vielleicht ist es das schnelle Essen, das den Alltag etwas erleichtert? Das Schnelle, das Bequeme – und das alles für einen fairen Preis. Laut dem Bundesverband der Systemgastronomie fließen etwa 37 Prozent der gesamten Ausgaben in der Gastronomie in Systemgastronomie-Restaurants. Ein Zeichen dafür, dass die Nachfrage da ist!

Die Zukunft von Burger King

Die Kette hat sich nicht nur dem Wachstum verschrieben, sondern auch dem Wandel. Die neuen Mehrheitseigentümer, Henry McGovern, Steve Winegar und der McWin Food Ecosystem Fund, haben seit Mai 2022 viel in die organisatorische Weiterentwicklung investiert. Digitalisierung, Gästeerlebnis und Sortimentoptimierung stehen ganz oben auf der Agenda. Andreas Bork, der seit Februar 2025 CEO von Burger King Deutschland ist, plant, das Restauranterlebnis weiter zu verbessern und die digitale Transformation voranzutreiben. Immerhin bedienen sie täglich über 11 Millionen Gäste in mehr als 19.000 Restaurants weltweit – das ist eine Ansage!

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Die Systemgastronomie hat sich in den letzten Jahren verändert und wird sich weiter verändern. Burger King ist mittendrin und zeigt, dass man auch in einem wettbewerbsintensiven Markt wie Deutschland mit frischen Ideen und einem breiten Angebot punkten kann. Das Highlight des Jahres könnte der „Kebab Style Lover“ sein, der nicht nur den Gaumen, sondern auch die kulturellen Geschmäcker ansprechen soll. Wer hätte gedacht, dass die Welt der Burger so vielfältig sein kann?