Führungskräfte im deutschen Gastgewerbe: Hoher Anteil, aber deutliche Einkommensunterschiede zwischen Männern und Frauen
Heute ist der 4.11.2026, und während wir uns im Gastgewerbe umsehen, wird klar, dass es nicht nur um die Gäste geht, die wir bewirten. In Deutschland gibt es rund 1,9 Millionen Menschen, die in Führungspositionen tätig sind – das entspricht 4,4 Prozent aller Erwerbstätigen hierzulande. Ein Blick über den Tellerrand zeigt, dass wir damit unter dem EU-Durchschnitt von 5,4 Prozent liegen. Ein bisschen schade, oder? Vor nicht allzu langer Zeit, 2015, waren es noch 4,5 Prozent. Wo sind die Führungskräfte hin? Vielleicht in den Urlaub?
Aber Spaß beiseite – was zählt eigentlich zu diesen Führungspositionen? Da sprechen wir über Geschäftsführungen kleiner Unternehmen, große Bereichsleitungen und auch leitende Verwaltungsaufgaben. Wer hätte gedacht, dass das Gastgewerbe mit 11,5 Prozent den höchsten Anteil an Führungskräften hat? Das könnte mit der hohen Zahl an kleinen Betrieben in dieser Branche zusammenhängen. Ein echter Hotspot für kreative Köpfe und Entscheidungsfreudige!
Verdienst und Geschlechterunterschiede
Ein weiterer Blick auf die Zahlen offenbart, dass die vollzeitbeschäftigten Führungskräfte im April 2025 einen Median-Bruttomonatsverdienst von 7.024 Euro erzielen konnten – ohne Sonderzahlungen! Zum Vergleich: Der Medianverdienst aller Vollzeitbeschäftigten liegt bei 4.123 Euro. Da wird einem schnell klar, dass Führung auch ordentlich bezahlt wird. Doch hier kommt die Crux: Die Einkommensunterschiede zwischen Männern und Frauen sind deutlich. Frauen in Führungspositionen verdienen im Median 5.806 Euro, während Männer stolze 7.451 Euro brutto im Monat einstreichen. Ein bisschen ungerecht, oder?
Schaut man sich den Frauenanteil in Führungspositionen an, sieht es nicht viel besser aus. Im Jahr 2024 waren nur 29,1 Prozent der Führungskräfte Frauen, was uns im Vergleich zum EU-Durchschnitt von 35,2 Prozent ziemlich alt aussehen lässt. Während in Schweden der Frauenanteil bei 44,4 Prozent liegt, haben wir hierzulande seit 2014 kaum Fortschritte gemacht. Ein bisschen frustrierend, wenn man bedenkt, wie viele talentierte Frauen es gibt, die mehr als nur hinter den Kulissen aktiv sind.
Branchen im Überblick
Wenn wir die Branchen genauer unter die Lupe nehmen, sehen wir interessante Unterschiede. Im Gastgewerbe sind 11,5 Prozent der Arbeitnehmer in Führungspositionen, während andere Sektoren wie das Grundstücks- und Wohnungswesen mit 7,6 Prozent oder die Information und Kommunikation mit 7,4 Prozent ebenfalls gut abschneiden. Im Gesundheits- und Sozialwesen sieht es allerdings düster aus – nur 1,8 Prozent der Beschäftigten sind Führungskräfte. Es ist ein bisschen wie ein Spiel mit unterschiedlichen Karten, und einige Branchen haben einfach die besseren Hände.
So geht das also in Deutschland. Die Zahlen sind da, aber die Realität ist oft eine andere. Man fragt sich, wie wir aus diesen Statistiken lernen und die Rahmenbedingungen für die Führungskräfte von morgen verbessern können. Ein bisschen mehr Gleichberechtigung, ein wenig mehr Vielfalt und schon könnte die Landschaft ganz anders aussehen. Und wer weiß, vielleicht finden wir in ein paar Jahren ganz neue Trends und Entwicklungen, die uns überraschen werden.
