Graubünden im Blick: Stabilität und Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt
Am 6. Oktober 2026 gibt es in Graubünden spannende Neuigkeiten aus der Arbeitswelt. Der Kanton verzeichnet im September 1.237 Arbeitslose, was einer stabilen Arbeitslosenquote von 1,1 Prozent entspricht. Ein Blick auf die Zahlen zeigt, dass sich die Arbeitslosenzahl im Vergleich zum Vormonat kaum verändert hat – von 1.242 auf 1.237. Das ist eine erfreuliche Stabilität, wenn man bedenkt, dass die schweizweite Arbeitslosenquote im selben Zeitraum bei 3 Prozent liegt. Man könnte sagen, Graubünden ist ein bisschen wie ein Fels in der Brandung!
Allerdings ist die Zahl der Stellensuchenden gestiegen – von 2.180 im August auf 2.267 im September. Diese Zahl umfasst nicht nur die Arbeitslosen, sondern auch all jene, die an Weiterbildungs- oder Beschäftigungsmaßnahmen teilnehmen oder die Vermittlungsdienste in Anspruch nehmen. Ein detailreicher Blick auf die Arbeitslosen zeigt, dass 544 Frauen und 693 Männer betroffen sind. Besonders betroffen sind die Branchen, die uns im Gastgewerbe so am Herzen liegen: Hier sind 236 Personen arbeitslos, gefolgt vom Gesundheits- und Sozialwesen mit 122 und dem Detailhandel mit 119 Betroffenen.
Ein Blick auf die Branchen
Das Gastgewerbe ist also besonders gefordert. Man stelle sich vor, wie viele Menschen, die wir als freundliche Gesichter in den Hotels und Restaurants kennen, derzeit nach neuen Möglichkeiten suchen. Auch das Baugewerbe ist betroffen, mit 91 Arbeitslosen, was darauf hinweist, dass die Bauaktivitäten in der Region nicht ganz so sprudeln, wie wir es uns wünschen würden. Komischerweise zeigt sich hier ein Muster – es sind oft die Saisons und wirtschaftlichen Zyklen, die das Arbeitsangebot beeinflussen. Der Tourismus, der uns in Graubünden so am Herzen liegt, hat große Auswirkungen auf die Beschäftigungslage.
Die Stabilität des Arbeitsmarktes in Graubünden ist jedoch nicht nur ein Ergebnis von Zufall. Die wirtschaftliche Lage und die saisonalen Bedingungen spielen eine entscheidende Rolle. Im August 2026 lag die Arbeitslosenzahl bei 1.242, was zeigt, dass die Zahlen konstant bleiben. Die hohe Beschäftigungslage im Tourismus und Baugewerbe trägt dazu bei, dass die Arbeitslosigkeit in der Region vergleichsweise niedrig ist.
Langzeitarbeitslose und ihre Herausforderungen
Ein weiterer Punkt, der nicht unbemerkt bleiben sollte, ist die steigende Zahl der Langzeitarbeitslosen. Im August wurden 97 Langzeitarbeitslose gezählt, ein kleiner Anstieg von 93 im Vormonat. Das macht nachdenklich, denn es verdeutlicht, dass nicht jeder die Möglichkeit hat, schnell wieder in den Arbeitsmarkt zurückzukehren. Und während wir darüber nachdenken, wie wir diese Menschen unterstützen können, bleibt die Frage: Wie lange dauert es, bis sie die Hilfe erhalten, die sie benötigen? Das sind echte Schicksale, die oft im Hintergrund bleiben.
Für die Betriebe im Kanton gibt es auch eine kleine Sorge: Ende August hatten drei Unternehmen eine laufende Bewilligung für Kurzarbeitsentschädigung. Das betrifft maximal 63 Mitarbeitende. Das zeigt, dass auch im Graubünden die Unsicherheiten nicht ganz verschwunden sind und wir auf der Hut sein müssen, um die wirtschaftliche Gesundheit der Region zu wahren.
Insgesamt bleibt zu hoffen, dass die kommenden Monate eine positive Wendung bringen. Die Menschen in Graubünden sind resilient und kreativ, und wir alle wissen, dass wir zusammen kommen werden, um die Herausforderungen zu meistern. Schließlich ist es diese Gemeinschaft, die uns stark macht – egal, ob im Hotel, im Restaurant oder in der Bauwirtschaft.
