Heute ist der 25.08.2026. Ein Blick auf die britische Gastronomie und das Gastgewerbe zeigt, dass hier einiges im Umbruch ist. Das britische Finanzministerium hat die Überprüfung der Business Rates für Pubs und Hotels in England und Wales gestartet. Eine Maßnahme, die längst überfällig scheint! Die Branche leidet nicht nur unter schwankender Nachfrage, sondern auch unter enormem Kostendruck. Und nun soll das Steuersystem fairer und planbarer gestaltet werden. Das klingt doch vielversprechend, oder?

Die Unsicherheiten, die das aktuelle System mit sich bringt, sind für viele Gastronomen eine echte Herausforderung. Das HM Treasury hat angekündigt, Belege von Unternehmen, Verbänden und der Öffentlichkeit einzuholen, bevor die politischen Entscheidungsträger aktiv werden. Schließlich möchte man sicherstellen, dass die Bewertungen der Gewerbesteuer die wirtschaftlichen Veränderungen angemessen widerspiegeln. Pubs und Hotels haben oft das Gefühl, dass sie durch die Bewertungsmethoden in ihrer Existenz bedroht sind. Die Konsultation ist Teil einer breiteren Anstrengung zur Unterstützung der Erholung des Gastgewerbes nach der Pandemie. Ein stabileres System könnte es den Betrieben erleichtern, langfristige Entscheidungen zu treffen – sei es in Bezug auf Personal, Renovierungen oder sogar Expansion.

Ein Lichtblick für die Gastronomie

Andy Burnham, der in dieser Angelegenheit unter Druck steht, hat bereits einige Maßnahmen angekündigt. Ab April nächsten Jahres soll die Gewerbesteuer für Pubs, Sozialclubs und Live-Musik-Veranstaltungsorte um 20 Prozent gesenkt werden. Das ist ein erster Schritt in die richtige Richtung, besonders nachdem viele Betriebe in diesem Jahr mit steigenden Steuerrechnungen konfrontiert wurden. Diese Erhöhungen traten nach dem Ende der pandemiebedingten Erleichterungen in Kraft, was die Lage nicht gerade besser gemacht hat. Es wird erwartet, dass die unabhängige Überprüfung, die von Jerry Schurder geleitet wird, bis Ende März 2027 konkrete Vorschläge unterbreitet.

Der Druck auf die Regierung wächst, denn die Branche kämpft nicht nur mit höheren Steuern, sondern auch mit steigenden Energie- und Lebensmittelkosten. Allen Simpson, der CEO von UKHospitality, hat klargestellt, dass die Gewerbesteuer eine erhebliche Belastung darstellt und das System die Handelsrealitäten besser abbilden sollte. Und das ist dringend nötig – Schätzungen zufolge schließen in Großbritannien in diesem Jahr zwei Pubs pro Tag. Das sind nicht nur Zahlen, das sind Geschichten von Menschen, die ihre Betriebe mit viel Herzblut führen.

Die Zukunft der Bewertungen

Die Überprüfung wird auch für Investoren, Brauereien und Lieferanten von Interesse sein. Die Erhöhung der Bewertungen in diesem Jahr wird allerdings nicht rückgängig gemacht, was für viele Betriebe eine bittere Pille ist. Es bleibt zu hoffen, dass die Regierung die Rückmeldungen der Konsultation ernst nimmt und ein unterstützendes System gestaltet, das die Realität der Branche widerspiegelt. Die Mitteilung des Finanzministeriums spricht allerdings nicht von konkreten Steueränderungen oder Reformen. Das bleibt abzuwarten.

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James Murray, Finanzstaatssekretär, hat die Bedeutung von Pubs und Hotels für die Gemeinschaften und das Wachstum betont. Das ist schön und gut, aber die Zeit drängt! In Anbetracht der Herausforderungen, mit denen die Branche konfrontiert ist, könnte man sagen, dass diese Unterstützung schon viel früher hätte kommen müssen. Die Regierung plant, die Gewerbesteuer bei John Healeys erstem Budget am 28. Oktober zu reformieren. Wir sind gespannt, was dabei herauskommt.

Ein offener Brief von 234 unabhängigen Buchhändlern an den Premierminister fordert, dass auch sie bei den Steuererleichterungen Berücksichtigung finden. Es zeigt sich, dass die Anliegen der Gastronomie und anderer Gemeinschaftsbetriebe auf fruchtbaren Boden fallen könnten. Der Weg zu faireren Business Rates ist beschwerlich, aber vielleicht ist das Licht am Ende des Tunnels näher als gedacht.

Für weitere Informationen zu diesem Thema können Sie einen Blick auf diesen Artikel werfen. Die Diskussion ist lebhaft und es bleibt spannend, wie die Entwicklungen in den kommenden Monaten aussehen werden.