Rückgang der Beschäftigung im Gastgewerbe in Ontario um 8,4 Prozent im Oktober 2026
Heute ist der 8.11.2026, und während wir uns in die kalte Jahreszeit begeben, werfen wir einen Blick auf die Entwicklungen im Gastgewerbe in Ontario. Die Zahlen sind alles andere als erfreulich: Im Oktober 2026 fiel die Beschäftigung im Beherbergungs- und Gastronomiesektor um 8,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das bedeutet, dass nur noch 414.500 Menschen in dieser Branche beschäftigt sind – ein Rückgang um 37.900 Stellen seit Oktober 2025. Auch gegen den Vormonat, September, gab es einen Rückgang um 14.600 Stellen, was einem Minus von 3,4 Prozent entspricht. Das sind Nachrichten, die man nicht so gerne hört!
Ontario bleibt zwar der größte Arbeitsmarkt für das Gastgewerbe in Kanada, aber dieser Rückgang ist der stärkste unter den Provinzen. Ein bisschen wie ein schleichender Schatten, der sich über die Branche legt. Die Gesamtbeschäftigung in Ontario ist im gleichen Zeitraum von September auf Oktober um 8.600 auf 8,28 Millionen gesunken. Allerdings, und das ist vielleicht ein kleiner Lichtblick, lag die Gesamtbeschäftigung im Jahresvergleich um 25.400 Stellen oder 0,3 Prozent höher. Es gibt also noch Hoffnung, dass das Licht am Ende des Tunnels nicht nur ein Zug ist.
Regionale Unterschiede
Die regionalen Entwicklungen sind ebenfalls spannend. Während Ontario leidet, sieht es in Quebec ganz anders aus: Hier gab es einen Anstieg um 53.100 Stellen, was einem beeindruckenden Plus von 22,8 Prozent entspricht. Saskatchewan und Nova Scotia folgten mit moderaten Zuwächsen von 12,0 Prozent und 4,9 Prozent. Alberta hingegen hat 12.900 Stellen verloren, was 8,3 Prozent entspricht, und British Columbia verzeichnete ein Minus von 3.900 Stellen. Irgendwie verrückt, wie unterschiedlich die Dinge in den Provinzen laufen, oder?
Im Vergleich dazu blieb die Beschäftigung im Gastgewerbe landesweit relativ stabil. Mit rund 1,19 Millionen Beschäftigten im Oktober war die Zahl um 0,2 Prozent höher als ein Jahr zuvor, auch wenn Ontario den größten Teil des Rückgangs ausmachte. Die Zahlen zeigen eine spannende Dynamik: Während die Beherbergungs- und Gastronomiebranche in Ontario stolpert, gibt es in anderen Provinzen florierende Entwicklungen. Der Rückgang in Ontario bleibt jedoch ein Rätsel, denn Statistics Canada lieferte keine spezifische Erklärung dafür.
Der Blick nach vorne
Was können wir also aus all diesen Zahlen lernen? Nun, die Beschäftigung in Ontario hat sich nicht nur im Gastgewerbe verändert. Besonders im Gesundheitswesen, im Verkehr und bei professionellen Dienstleistungen gab es Zuwächse. Diese Bereiche scheinen die Dunkelheit ein wenig zu vertreiben. Und während die USA im Freizeit- und Gastgewerbe nur einen leichten Rückgang von 13.000 Stellen verzeichneten, stieg die Gesamtbeschäftigung außerhalb der Landwirtschaft um 165.000. Schaut man sich die US-Daten an, stellt man fest, dass die Unterschiede zu Kanada nicht nur in den Zahlen, sondern auch in den Erhebungsmethoden liegen. Hier wird viel auf Unternehmensbefragungen gesetzt, während Kanada auf Schätzungen der Labour Force Survey setzt.
Die Herausforderung für Ontario bleibt bestehen, und das Gastgewerbe spürt die Auswirkungen. Vielleicht ist es an der Zeit, neue Strategien zu entwickeln, um die Branche wiederzubeleben und den Menschen, die hier arbeiten, neue Perspektiven zu bieten. Denn am Ende des Tages sind es die Menschen, die das Gastgewerbe lebendig machen. Und darauf sollten wir alle achten.
