Es ist der 5. November 2026 und die Schlagzeilen über die aktuelle Arbeitsmarktlage stehen in der Luft, besonders im Gastgewerbe. Ende Oktober verzeichneten die Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) 3.507 arbeitslos gemeldete Personen – das sind 51 weniger als im September. Die Arbeitslosenquote blieb mit 2,2 Prozent stabil, während die Stellensuchendenquote wie ein fester Anker bei 4,5 Prozent verharrte. Ein bisschen wie das Wetter hier im November: unbeständig, aber irgendwie vertraut.

Insgesamt waren 7.140 Personen als stellensuchend registriert – 15 weniger als im Vormonat. Es ist durchaus erfreulich, dass die Arbeitslosigkeit in vielen Branchen gesenkt werden konnte, besonders im Detailhandel und im Gesundheits- und Sozialwesen. Hier sank die Zahl um 20 und 10 Personen. Doch im Gastgewerbe, na ja, da sieht’s aktuell anders aus. Saisonbedingt ist die Arbeitslosigkeit um 20 Personen gestiegen, was vor allem im Oktober und Spätherbst zu spüren ist. Man könnte sagen, das ist der Preis, den die Branche für den Rückgang der Touristen im Herbst zahlt.

Detaillierte Einblicke in die Zahlen

Wenn wir uns die Zahlen genauer ansehen, wird deutlich, dass vor allem in den Bereichen Handel, Reparatur und Autogewerbe ein Rückgang von 30 Personen zu verzeichnen ist. Das ist ein Lichtblick! In anderen Sektoren wie den Banken und der Forschung gab es jedoch einen Anstieg der Arbeitslosigkeit. Der Bankenbereich steigerte sich um 6 Personen, während in der Forschung und Entwicklung 5 Personen mehr arbeitslos wurden. Ein bisschen wie ein Wettlauf, der nicht ganz rund läuft.

Die Zahl der offenen Stellen bei den RAV ist im Oktober ebenfalls gesunken – auf 1.560, das sind ganze 264 Stellen weniger als im September. Die Unternehmen in der Ostschweiz planen für 2027 durchschnittliche Lohnerhöhungen von 1,1 Prozent. Ein wenig Licht am Ende des Tunnels, könnte man sagen. Die Lohnumfrage, die von den Handelskammern durchgeführt wurde, zeigt, dass die Unternehmen ihre Geschäftslage besser bewerten als noch vor einem Jahr. Die Personalsuche ist jedoch nach wie vor eine Herausforderung, wobei die Bürokratie oft als größtes Hindernis empfunden wird.

Die Zukunft des Arbeitsmarkts

Für die Zukunft gibt es einige spannende Entwicklungen. Die maximale Bezugsdauer der Kurzarbeitsentschädigung, die bis zum 31. Januar 2027 gilt, wird vielleicht verlängert. Der Bundesrat wird im Dezember 2026 darüber entscheiden. Ab 2027 soll es schrittweise zurück zur regulären Bezugsdauer von zwölf Monaten gehen, was – ehrlich gesagt – für viele eine Erleichterung wäre. Für Start-ups gibt es ab 1. Dezember 2026 neue Sonderbestimmungen zur flexiblen Organisation der Arbeitszeit. Das könnte frischen Wind in die Branche bringen, besonders in Zeiten der Unsicherheit.

Es bleibt spannend, wie sich die Zahlen entwickeln werden. Das SECO, das monatlich Statistiken zu Arbeitslosigkeit, Kurzarbeit und offenen Stellen herausgibt, wird auch im November wieder zu den aktuellen Entwicklungen berichten. Man darf gespannt sein, ob sich die Lage im Gastgewerbe dann vielleicht etwas beruhigt, oder ob wir noch mehr Herausforderungen zu meistern haben. Die kommende Pressedokumentation wird uns die Antworten liefern, die wir brauchen.

In der Zwischenzeit bleibt uns nichts anderes übrig, als die Augen offen zu halten und die Entwicklungen aufmerksam zu verfolgen. Schließlich ist der Arbeitsmarkt eine lebendige Angelegenheit, und wer weiß, welche Wendungen er noch für uns bereithält.