Heute ist der 4.11.2026 und die Stimmung im Gastgewerbe könnte kaum besser sein. Der KOF-Geschäftslageindikator zeigt für die Schweizer Privatwirtschaft eine erfreuliche Entwicklung, die sich seit dem Sommer kontinuierlich fortsetzt. Im Oktober stieg der Indikator erneut an und das lässt die Herzen der Hotelmanager höherschlagen. Es scheint fast, als würde die Wirtschaft mit jedem Monat ein Stückchen heller!

Doch was genau bedeutet das für die Branche? Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Im verarbeitenden Gewerbe hat sich die Lage nun schon den vierten Monat in Folge verbessert. Gleichzeitig verzeichnen auch Großhandel, Gastgewerbe und Baugewerbe Fortschritte. Ja, auch im Detailhandel und bei anderen Dienstleistungen bleibt die Geschäftslage stabil – wir dürfen also optimistisch in die Zukunft schauen. Die Unternehmen, die im Projektierungsbereich tätig sind, sehen allerdings düsterer in die Zukunft, während Finanz- und Versicherungsdienstleister sich nur leicht verändert haben.

Aufwärtsbewegung im Gastgewerbe

Die Zuversicht unter den Unternehmen im Gastgewerbe ist gestiegen. Immer mehr Betriebe planen, zusätzliches Personal einzustellen, vor allem im Baugewerbe sowie bei den Finanz- und Versicherungsdienstleistern. Das Gastgewerbe selbst plant weniger Personalabbau, was ein positives Signal für die Branche ist. Die Hoffnung auf eine stabilere wirtschaftliche Lage scheint sich auszuzahlen.

Besonders spannend ist die Umfrage des KOF, bei der rund 4.500 Unternehmen aus dem verarbeitenden Gewerbe, Baugewerbe und wichtigen Dienstleistungsbereichen befragt wurden. Monatlich schätzen diese ihre aktuelle Geschäftslage ein. Antworten wie „gut“, „befriedigend“ oder „schlecht“ zeigen uns, wohin die Reise geht. Der Saldowert der aktuellen Geschäftslage, der sich aus dem prozentualen Anteil der positiven Antworten abzüglich der negativen ergibt, ist ein aussagekräftiger Indikator für die Stimmung im Markt.

Stabilität und Lohnerwartungen

Die Lohnerwartungen bleiben unverändert bei durchschnittlich +1,2 % für die kommenden zwölf Monate. Das klingt fast zu schön, um wahr zu sein! Doch die erwartete Konsumentenpreisinflation ist von 1,2 % im Juli auf 1,3 % gestiegen. Rechnerisch bedeutet das für die Unternehmen stabile Reallöhne – ein kleiner Lichtblick in einem oft trüben wirtschaftlichen Alltag.

Die Unternehmen im Gastgewerbe und Großhandel werden vierteljährlich befragt. Das heißt, ihre Einschätzungen werden über die Zwischenmonate hinweg fortgeschrieben. So bleibt die Geschäftslage auch in ruhigeren Zeiten nicht ganz still, sondern wird immer wieder neu beleuchtet. Das ist wichtig, um die Trends frühzeitig zu erkennen und darauf zu reagieren.

Abschließend kann man sagen, dass die positive Entwicklung im Gastgewerbe – und darüber hinaus – ein Zeichen der Hoffnung ist. Der KOF-Geschäftslageindikator spiegelt die Stimmung in der Schweizer Wirtschaft wider und zeigt, dass man optimistisch nach vorne schauen kann. Es bleibt spannend, wie sich die Dinge weiterentwickeln werden. Aber eines ist sicher: Der Herbst bringt nicht nur bunte Blätter, sondern auch eine aufblühende Wirtschaft!