St. Joe Company steigert Dividende trotz Umsatzrückgang und plant umfangreiche Immobilienprojekte
Heute ist der 29.10.2026, und was für ein Jahr es bisher für die St. Joe Company war! Die Entwicklungen im Gastgewerbe sind kaum zu übersehen. Ganz frisch auf dem Tisch gibt’s die Nachricht: St. Joe hat die Quartalsdividende von 0,16 auf 0,18 US-Dollar je Aktie erhöht. Das ist ein ordentlicher Sprung von 12,5 Prozent! Aktionäre können sich freuen, denn der Stichtag für die Dividende ist der 12. November 2026, und die Auszahlung erfolgt schon am 11. Dezember 2026. Ein schöner vorweihnachtlicher Bonus, könnte man sagen.
Doch nicht alles ist rosig. Im dritten Quartal von 2026, das am 30. September endete, musste das Unternehmen einen Umsatzrückgang von 3 Prozent auf 156,2 Millionen US-Dollar hinnehmen. Auch der Nettogewinn büßte 5 Prozent ein und landete bei 36,9 Millionen US-Dollar. Der Grund für diese Rückgänge? Der Verkauf des Projekts Watercrest im Vorjahr hat seine Spuren hinterlassen. Damals brachte dieser Verkauf einen Umsatzbeitrag von 41 Millionen US-Dollar und einen Bruttogewinn von 19,4 Millionen US-Dollar. Aber hey, auf der positiven Seite steht das operative Ergebnis, das um 16 Prozent auf 61,5 Millionen US-Dollar zulegte. Das zeigt, dass die operativen Geschäfte stabil bleiben.
Starkes Gastgewerbe und Immobilienentwicklung
Besonders im Gastgewerbe gibt es Lichtblicke. Mit 66 Millionen US-Dollar Umsatz hat St. Joe einen Quartalsrekord aufgestellt, was eine Steigerung von 9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Die Bruttomarge stieg auf 37 Prozent! Die Zahlen sprechen für sich: Der Watersound Club inklusive Camp Creek Inn und die Hotelumsätze haben gemeinsam dafür gesorgt, dass die Gästezahlen ordentlich in die Höhe geschnellt sind. Zum 30. September zählte man bereits 3.831 Clubmitglieder – ein Plus von 253 im Vergleich zum Vorjahr.
Die Immobiliensegmente haben jedoch gemischte Ergebnisse geliefert. Die Erlöse aus Immobilien und Vermietung gingen zurück, was zum Teil auf den Verkauf des WindMark Beach Town Centers im Juli zurückzuführen ist. Dennoch sind bei St. Joe noch 3.021 Wohnbaugrundstücke vertraglich gebunden, und das Unternehmen plant, in den kommenden Jahren weitere 3.500 Häuser im Rahmen der zweiten Projektphase von Latitude Margaritaville Watersound zu errichten. Die Gesamtzahl der geplanten Häuser könnte somit auf etwa 7.200 steigen. Im Pigeon Creek-Projekt, das rund 3.000 Häuser umfasst, wird der Baubeginn für Anfang 2027 erwartet. Eine spannende Zeit für alle, die sich für die Entwicklungen in der Region interessieren!
Finanzielle Stabilität
Was die Finanzen angeht, so sieht es ebenfalls nicht schlecht aus. Zum Quartalsende verfügte St. Joe über liquide Mittel in Höhe von 117,9 Millionen US-Dollar. Die Nettoverschuldung sank von 391,2 Millionen auf 361,7 Millionen US-Dollar. Das Unternehmen investierte 22,8 Millionen US-Dollar, kaufte eigene Aktien im Wert von 27,2 Millionen US-Dollar zurück und zahlte 9,1 Millionen US-Dollar an Dividenden. Trotz dieser Ausgaben bleibt die Verschuldung auf einem stabilen Niveau. Die durchschnittliche Restlaufzeit der Verbindlichkeiten beträgt 19,8 Jahre, und 85 Prozent davon sind festverzinslich oder abgesichert.
Die St. Joe Company hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 1936 einen Namen gemacht, indem sie Immobilien in den USA entwickelt, verwaltet und betreibt. Mit einem klaren Fokus auf die Segmente Residential, Hospitality und Commercial hat das Unternehmen eine breite Palette von Dienstleistungen im Angebot. Egal, ob es um die Entwicklung neuer Wohngebiete, den Betrieb von Hotels oder die Vermietung von Gewerbeimmobilien geht – St. Joe ist in der Region bestens aufgestellt.
Die kommenden Monate werden sicherlich spannend. Die Entwicklungen im Gastgewerbe und die anstehenden Projekte könnten das Unternehmen auf einen neuen Wachstumspfad führen. Bleiben wir also gespannt, was die Zukunft für St. Joe bereithält!
