Heute ist der 3.11.2026, und während die Blätter draußen in den schönsten Herbstfarben leuchten, gibt es im britischen Gastgewerbe spannende, aber auch herausfordernde Neuigkeiten. Die Einkaufskosten für Lebensmittel und Getränke im Außer-Haus-Markt sind im September erneut gestiegen. Ein Anstieg von 0,9 Prozent im Foodservice Price Index, der nun bei 155,5 Punkten steht, zeigt deutlich, dass die Gastronomie unter Druck steht. Diese Zahlen wurden am Dienstag, dem 3. November, veröffentlicht und stammen von NIQ und Prestige Purchasing.

Die Gründe für diese Erhöhung sind vielfältig. Höhere Energiepreise, schwierige Erntebedingungen und unvorhersehbare Lieferfaktoren haben dazu geführt, dass die Einkaufspreise für Pubs, Bars und Restaurants steigen. Während sich die Betriebe auf die bevorstehenden Herbst- und Wintersaisons vorbereiten, verändert sich auch das Nachfrageverhalten der Gäste. Die Tatsache, dass die Einkaufspreisinflation zum Ende des dritten Quartals nicht nachgelassen hat, sorgt für zusätzliche Sorgenfalten bei den Hotelmanagern.

Ein ständiger Druck

Die Belastung durch höhere Einkaufskosten ist für viele Gastronomiebetriebe spürbar. Neben den ohnehin schon hohen Personal-, Miet- und Nebenkosten kann dieser Druck die Margen erheblich belasten. Der Anstieg der Kosten hat direkte Auswirkungen auf Preisentscheidungen, Sonderangebote und sogar auf die Gestaltung der Speisekarten. Im Getränkefachhandel wird der Einkauf von Bier, Wein und Spirituosen zunehmend komplizierter. Die Frage, ob die Mehrkosten an die Gäste weitergegeben werden können, bleibt oft unbeantwortet – besonders in Zeiten, in denen die finanzielle Lage vieler Menschen angespannt ist.

Ein weiteres kleines Detail, das man nicht übersehen sollte: Ein Indexstand von 155,5 Punkten bedeutet, dass wir uns im Vergleich zu den vergangenen Jahren immer noch auf einem hohen Niveau bewegen. Der Anstieg von 0,9 Prozent gegenüber dem Vormonat mag zwar moderat erscheinen, doch bei schon knappen Margen kann das schnell zum Verhängnis werden. Und es gibt keine Anzeichen einer Entlastung – die Inflation bleibt ein zentrales Thema in der britischen Gastronomie-Lieferkette.

Ein Blick in die Zukunft

<pInteressanterweise wurden auch aktuelle Daten zum Foodservice Price Index für September 2025 am 6. November 2025 veröffentlicht. Diese zeigen, dass die Kosten für Lebensmittel und Getränke im britischen Gastgewerbe weiterhin steigen. Ein Gesamtwarenkorb, der um 0,7 Prozent zulegte, unterstreicht, dass dieser Trend nicht nur vorübergehend ist. Der FPI wird basierend auf monatlichen 10,7 Millionen Transaktionen erstellt und bietet wichtige Einblicke in die Preisentwicklungen und deren Ursachen im Foodservice-Sektor.

Die Unsicherheiten, die mit höheren Einkaufskosten einhergehen, stellen nicht nur die Gastronomen vor eine Herausforderung, sondern auch die gesamte Branche. In einer Zeit, in der viele Betriebe auf ein starkes Jahresendgeschäft angewiesen sind, wird der Druck durch Heizkosten und Transportkosten im Winter noch verstärkt. Es bleibt abzuwarten, wie die Gastronomie mit diesen Herausforderungen umgeht und welche Strategien entwickelt werden, um den Gästen auch weiterhin unvergessliche Erlebnisse bieten zu können.