Heute ist der 7.07.2026, und der deutsche Hotelimmobilienmarkt zeigt sich in einer spannenden Phase. Trotz der Rückschläge im ersten Quartal 2026, da glaubt man gar nicht, wie stark sich der Markt in den letzten Jahren erholt hat. Mit einem Marktvolumen von 66,1 Milliarden Euro im Jahr 2025, dem höchsten Stand seit Beginn der Pandemie, hat sich die Branche wieder aufgerappelt. Ein Zuwachs von 2,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, als es noch 64,3 Milliarden Euro waren, das ist schon eine Ansage! Besonders auffällig: Die Hauptursache für dieses Wachstum sind die neu fertiggestellten Hotelzimmer. Die bestehenden Hotels? Naja, deren Bewertungen sind nur um etwa 0,5 Prozent gestiegen. Irgendwie lustig, oder?

2025 wurden unfassbare 497,5 Millionen Gästeübernachtungen gezählt – das ist ein neuer Rekord! Die Inlandsnachfrage blüht regelrecht auf, während der internationale Markt nur moderat gewachsen ist. Fast 10.000 neue Zimmer im investmentrelevanten Segment kamen auf den Markt, das hat das Volumen um rund 1,5 Milliarden Euro angehoben. Das ist ein schönes Plus für die Branche. Und wenn man denkt, dass die Werte bestehender Hotels kaum gestiegen sind, könnte man fast meinen, dass die Branche sich neu erfindet. Der Markt hat sich von 61,1 Milliarden Euro im Jahr 2019 über 54,3 Milliarden Euro im Jahr 2020 bis zu den heutigen 66,1 Milliarden Euro entwickelt. Das ist wie eine Achterbahnfahrt!

Die Anleger und ihre Strategien

Hotelimmobilien gewinnen zunehmend an Bedeutung für private und institutionelle Investoren. Was früher nur eine Ergänzung zu anderen Anlageportfolios war, hat sich nun zu einer eigenständigen Asset-Klasse entwickelt. Das Frühjahrsgutachten analysiert den Markt für Hotelimmobilien und zeigt eine Stabilisierung, unterstützt durch Großevents wie die Fußball-Europameisterschaft. Aber es gibt auch Herausforderungen: Höhere Betriebskosten, steigende Gehälter und die Energiepreise setzen den Betrieben zu. Und die schwachen konjunkturellen Prognosen könnten das Geschäftsreiseverhalten negativ beeinflussen. Das ist schon ein bisschen beunruhigend.

Die Konsolidierung in der Hotellerie hält an. Mehr und mehr Betriebe bieten zwar eine steigende Bettenzahl, aber die Anzahl der Hotels reduziert sich. Die mittlere Größe von Hotels und Hotels garnis hat sich in den letzten 15 Jahren um 42 Prozent auf 92 Zimmer pro Betrieb erhöht. Ein interessanter Trend, wenn man bedenkt, dass die Übernachtungszahlen 2024 mit 497 Millionen fast wieder das Vor-Corona-Niveau erreicht haben. Das zeigt, dass die Branche sich anpasst und weiterentwickelt.

Die Perspektiven für die Zukunft

Ein Blick in die Zukunft zeigt, dass der Markt weiterhin auf der Suche nach digitalem Komfort, Umweltfreundlichkeit und sozialer Verantwortung ist. Trends wie „Bleisure“ – eine Mischung aus Business und Leisure – sowie die Nachfrage nach Serviced-Apartments und Coworking-Spaces scheinen nicht abzunehmen. Serviced-Apartments, mit 51.000 Einheiten, gelten als krisenresistente Gewinner. Das ist doch ein Lichtblick, oder?

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Die aktivste Käufergruppe sind Family Offices, die 29 Prozent des Gesamttransaktionsvolumens ausmachten. Auch Hotelbetreiber und institutionelle Investoren mischen kräftig mit. Ausländische Investoren sind ebenso aktiv, sie machten bis Ende Q3 63 Prozent des Transaktionsvolumens aus. 15 großvolumige Transaktionen summierten sich auf insgesamt 887 Millionen Euro. In der Risikoklasse Value Add wurden Investitionen von 750 Millionen Euro bei 28 Transaktionen getätigt. Das zeigt ganz klar: Die Investoren glauben an die Zukunft der Hotelimmobilien!

Die Konsolidierungen unter den Hotelbetreibern und Marken, wie zum Beispiel die Zusammenschlüsse von IHG und Ruby oder Marriott und Citizen M, zielen darauf ab, die Präsenz im Lifestyle-Segment zu erhöhen und ihre Marktposition durch Bündelung der Kräfte zu stärken. Das ist ein spannendes Kapitel in der Geschichte der Hotellerie, das wir unbedingt im Auge behalten sollten.