Heute ist der 1.07.2026. Die Hotelbranche in Deutschland zeigt sich nach wie vor dynamisch und lebendig. Wenn man sich die Zahlen ansieht, wird klar: 2025 war ein richtig gutes Jahr für die Hotellerie. Mit 497,5 Millionen Gästeübernachtungen haben wir einen Übernachtungsrekord erreicht! Das kommt nicht von ungefähr – die touristische Nachfrage war robust und hat uns ordentlich unter die Arme gegriffen. Vor allem die Inlandsnachfrage hat zu Beginn 2026 weiter zugenommen, während das Interesse aus dem Ausland eher mäßig wuchs. Da sieht man mal wieder, wie wichtig der heimische Tourismus ist – und das trotz aller Herausforderungen!

Die operative Entwicklung der Hotellerie hat sich deutlich stabilisiert. Es sind nicht mehr nur Nachholeffekte oder große Events, die die Branche antreiben. Der Hotelinvestmentmarkt hat sich ebenfalls beruhigt, mit einem klaren Fokus auf nachhaltige Ertragsqualität. 2025 betrug das Transaktionsvolumen im deutschen Hotelmarkt rund 1,9 Milliarden Euro – ein ordentliches Plus von über einem Drittel im Vergleich zum Vorjahr! Da sind großvolumige Einzeltransaktionen ganz vorn dabei, sie machten etwa drei Viertel aller Abschlüsse aus. Und auch strategische Portfoliodeals erleben ein Comeback – das ist doch ein Zeichen, dass wir auf dem richtigen Weg sind!

Neue Hotelzimmer und spannende Entwicklungen

Knapp 10.000 neue Hotelzimmer wurden im letzten Jahr fertiggestellt, was ein zusätzliches Marktvolumen von rund 1,5 Milliarden Euro generierte. Dabei haben wir einen klaren Trend zu beobachten: Die Neueröffnungen konzentrierten sich weniger auf die hochwertigen Segmente, sondern eher auf Economy- und Midscale-Hotels. Rund 20 Prozent der neuen Hotels liegen in A-Städten, der Rest verteilt sich auf kleinere Städte und ländliche Regionen. Besonders spannend sind die Transformationsprojekte, die ein Drittel der neuen Zimmer ausmachen. Hier wird aus Alt Neu gemacht – viele dieser Projekte finden sich in den Midscale- und Upscale-Segmenten, vor allem in den großen Städten. Man kann sagen, die Branche zeigt sich kreativ und anpassungsfähig!

Aber das ist noch nicht alles. Die Flächenverfügbarkeit in A-Städten wird knapper, was zu einer Zunahme von Revitalisierungen und Umnutzungen bestehender Immobilien führt. Serviced-Apartment-Betreiber und hybride Beherbergungsmarken sind da ganz vorne mit dabei und nutzen bestehende Immobilien für innovative Konzepte. Es wird spannend sein zu sehen, wie sich dieser Trend im Jahr 2026 weiterentwickeln wird – ein Zimmerzuwachs auf mindestens gleichem Niveau und eine Verstetigung des Konversionstrends werden erwartet.

Der Investmentmarkt im Fokus

Der Investmentmarkt für Hotelimmobilien hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Früher wurden Hotels oft als Ergänzung zu anderen Anlagen gesehen, mittlerweile sind sie eine eigenständige Asset-Klasse. Das zeigt sich auch in den Zahlen: Private-Equity-Investoren waren 2024 die aktivste Käufergruppe mit 26 Prozent des Gesamtvolumens. Institutionelle Investoren folgten mit 22 Prozent. Hier fließt internationales Kapital in den Markt, und es ist kein Geheimnis, dass Deutschland auf dem besten Weg ist, der zweitaktivste Hotelinvestmentmarkt Europas zu werden. Das Potenzial ist riesig!

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Doch es gibt auch Herausforderungen. Hohe Pachtverpflichtungen und Personalengpässe setzen den Hoteliers zu. Die Bedeutung von Betreiberqualität und -bonität ist gestiegen und wird in Zukunft noch wichtiger werden. Der Markt wird sich konsolidieren, und neue M&A-Möglichkeiten stehen an. Wer jetzt die Augen offen hält, könnte die nächste große Chance ergreifen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die deutsche Hotellerie auf einem guten Weg ist, trotz aller Widrigkeiten. Die Nachfrage ist stabil, die neuen Konzepte sind spannend und die Investoren zeigen großes Interesse. Wir dürfen gespannt sein, was die kommenden Monate bringen – die Zukunft der Hotelbranche in Deutschland sieht vielversprechend aus!