In der bunten Welt der Hotellerie gibt es immer wieder Geschichten, die uns berühren und inspirieren. Nehmen wir zum Beispiel die drei herausragenden Damen Nadia Albecki, Elvira Schwegler und Seraina Tall-Gaudenz. Sie wurden kürzlich mit dem «Staubwedel» des Berufsverbands Hotellerie-Hauswirtschaft ausgezeichnet. Der Preis würdigt nicht nur ihr Engagement, sondern auch ihren unermüdlichen Einsatz, um die Berufe in der Hotellerie-Hauswirtschaft in ein positives Licht zu rücken. Verbandspräsidentin Piera Dalla Via lobte die Geehrten und deren Beitrag zur Branche. Ein schöner Beweis dafür, dass Hingabe und Leidenschaft im Beruf durchaus anerkannt werden.

Nadia Albecki, die 2024 zur «Housekeeperin des Jahres» gekürt wurde, hat sich enorm für den Berufsverband eingesetzt. Ihre Leidenschaft, Menschen zusammenzubringen und die Hauswirtschaft zu fördern, ist bemerkenswert. Man spürt bei ihr förmlich die Energie! Elvira Schwegler, die 23 Jahre lang an der Spitze des Berufsverbands stand, hat sich ebenfalls stark für die Modernisierung des Berufs eingesetzt. Und Seraina Tall-Gaudenz? Diese Frau hat ganze 25 Jahre die Hauswirtschaft im Hotel Waldhaus in Sils-Maria geleitet und dabei zahlreichen Menschen mit Migrationshintergrund eine Perspektive geboten. Ihre Leistungen sind nicht nur beeindruckend, sie sind auch ein Zeichen dafür, wie wichtig Vielfalt in der Branche ist.

Ein modernes Vorbild: Teresa Rodrigues

Ein weiteres bemerkenswertes Beispiel für Engagement im Housekeeping ist Teresa Rodrigues, die im Hotel Flora in Luzern als Executive Housekeeping Managerin arbeitet. Sie wurde mit dem «Goldenen Staubwedel» als beste Housekeeperin der Schweiz ausgezeichnet. Dieser Preis, der jährlich vom Berufsverband Hotellerie & Hauswirtschaft verliehen wird, ist nicht einfach nur ein Stück Metall; er steht für harte Arbeit, Organisationstalent und die unermüdliche Suche nach Qualität.

Die Geschichte von Teresa ist mehr als inspirierend. 2006 kam sie aus Portugal in die Schweiz und sprach anfangs kein Wort Deutsch. Sie begann im Hotel Flora in der Reinigung, wo sie sich mit viel Schweiß und Disziplin ihren Platz erkämpfte. Es war kein Zuckerschlecken – straffe Abläufe und körperliche Anstrengungen waren an der Tagesordnung. Doch mit einer positiven Einstellung und der Unterstützung ihres Arbeitgebers hat sie es geschafft, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln. Heute leitet sie ein Team von 23 Mitarbeitenden, erstellt Schichtpläne und sorgt für reibungslose Abläufe. Das ist schon beeindruckend!

Die unsichtbare Kunst des Housekeepings

Was viele nicht wissen: Das Housekeeping umfasst weit mehr als das bloße Putzen. Für Teresa bedeutet es Hygiene, Präzision und Verantwortung. Viele der Tätigkeiten sind für die Gäste unsichtbar, und doch sind sie entscheidend für das Wohlbefinden der Hotelbesucher. Sie persönlich sorgt dafür, dass die Gäste etwa mit einem handgeschriebenen «Grüezi» auf dem Spiegel begrüßt werden – wie charmant ist das denn? Auch ein tägliches Sudoku auf dem Nachttisch zeigt, wie sehr sie sich um die kleinen Details kümmert.

Die Auszeichnung mit dem «Goldenen Staubwedel» betrachtet Teresa als den Höhepunkt ihrer Karriere. Sie weiß, dass dieser Erfolg nicht nur ihr eigenes Verdienst ist, sondern auch die Leistung ihres gesamten Housekeeping-Teams widerspiegelt. In einer Branche, in der oft im Hintergrund gearbeitet wird, ist es erfrischend zu sehen, wie solche Leistungen gewürdigt werden.

Die Geschichten von Nadia, Elvira, Seraina und Teresa zeigen, dass die Hotellerie mehr ist als nur ein Job. Es ist eine Leidenschaft, die Menschen verbindet und inspiriert. Und das ist es, was die Branche lebendig macht. In diesem Sinne: Auf eine bunte Zukunft im Housekeeping!