In der Welt der Hotellerie und Gastronomie gibt es zurzeit einen echten Wandel. Der Hoteliers- und Gastwirteverband (HGV) hat vor einem Jahr zusammen mit JOIN hospitality eine Initiative ins Leben gerufen, die nicht nur die Arbeitgeberqualität in der Branche verbessern soll, sondern auch neue Perspektiven aufzeigen möchte. Nach einem Jahr voller Anstrengungen steht nun die zweite Phase der Kampagne „Denk & leb über den Rahmen hinaus“ an. Unter dem Motto „Hospitality. More than work.“ wird der Fokus darauf gelegt, die vielfältigen beruflichen Möglichkeiten in der Hospitality-Branche zu beleuchten.

Die Kampagne ist nicht nur ein Werbeprospekt; sie zielt darauf ab, junge Menschen zu motivieren, die Hotellerie und Gastronomie aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Im Zentrum stehen die Menschen hinter den Berufen. Es geht darum, deren Leidenschaften, Wünsche und Ziele zu vermitteln. Ein tolles Beispiel ist Lissy, die seit ihrer Kindheit im Familienbetrieb verwurzelt ist, eine Ausbildung in der gastgewerblichen Schule in Südtirol abgeschlossen hat und nun ihre Leidenschaft fürs Skifahren mit ihrer Arbeit als Servicekraft verbindet. Es wird klar: Hier geht es um mehr als nur einen Job – es geht um Lebensentwürfe und die Verknüpfung von Beruf und persönlichem Glück.

Herausforderungen und Chancen

Doch während diese Kampagne anläuft, steht die Branche vor gewaltigen Herausforderungen. Der Blick von Gastgeberinnen und Gastgebern hat sich zunehmend auf das Team und die Suche nach geeigneten Mitarbeitenden gewandt. Laut Prognosen werden bis 2035 etwa 10.000 Personen weniger auf dem Südtiroler Arbeitsmarkt verfügbar sein. Gleichzeitig steigt der Personalbedarf in der Hospitality-Branche. Im August 2025 wird die Zahl der Beschäftigten im Hotel- und Gastgewerbe voraussichtlich erstmals 46.000 überschreiten. Das klingt nach einer spannenden Zeit, aber der Personalmangel hat bereits jetzt spürbare Auswirkungen: kürzere Öffnungszeiten, weniger Angebote und eine steigende Belastung für die bestehenden Teams sind die Folge.

Die Kampagne des HGV wird durch eine starke Arbeitgebermarke ergänzt, die als Versprechen an die aktuellen und zukünftigen Mitarbeitenden dient. Mehr als nur ein Logo, soll diese Marke die Attraktivität der Betriebe steigern und eine Gemeinschaft schaffen, in der Austausch und Entwicklung großgeschrieben werden. Der erste Schritt in diese Richtung ist der „Readiness-Check“, der Betrieben helfen soll, ihre Stärken und Verbesserungsfelder zu erkennen.

Persönliche Erfüllung und berufliche Entwicklung

Die Initiative geht über die reine Werbung hinaus. Sie bietet Betrieben Unterstützung in Form von Coaching und praktischen Hilfsmitteln an. Das Ziel? Die Arbeitgeberqualität zu verbessern und die Branche als attraktiven Arbeitgeber zu positionieren. Alexandra Silvestri, die Leiterin der HGV-Abteilung People & Culture, betont, dass berufliche Erfüllung und persönliche Leidenschaften in der Hospitality durchaus vereinbar sind. Und das ist ein Punkt, der vor allem junge Menschen ansprechen soll.

Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

In einer Zeit, in der der Fachkräftemangel in vielen Branchen ein großes Thema ist, ist es besonders wichtig, dass die Hotellerie und Gastronomie als attraktive Optionen wahrgenommen werden. Es geht darum, die Vielzahl an Berufsbildern und Entwicklungsmöglichkeiten zu zeigen und den Menschen einen authentischen Einblick in die Branche zu geben. Das Gefühl, Teil einer Gemeinschaft zu sein, die nicht nur zusammenarbeitet, sondern auch gemeinsam wächst, ist ein Anreiz, der nicht unterschätzt werden sollte.

Die Kampagne wird landesweit über verschiedene Kanäle verbreitet: von sozialen Medien über Radio und Kino bis hin zu Citylights und Zugbildschirmen. So wird die Botschaft nicht nur gehört, sondern auch gesehen – ganz im Sinne der neuen Perspektiven, die die Branche bietet.