Gramm AG: Ein Jahrhundert voller Innovation und Nachhaltigkeit in der Gastronomiebranche
Es gibt Geschichten, die so faszinierend sind, dass sie das Herz eines jeden Unternehmers höher schlagen lassen. Die Geschichte der Gramm AG aus Bozen ist genau so eine. Gegründet im Jahr 1926 von Benedikt Gramm Senior und seiner Frau Maria, begann alles mit einem kleinen Lebensmittelgeschäft im Herzen der Stadt. Man kann sich das nur bildlich vorstellen: Ein kleiner Laden, der lebhaft von den Stimmen der Kunden und dem Geruch frischer Waren erfüllt war. Doch das Schicksal hatte andere Pläne, als Benedikt Senior viel zu früh von uns ging und Maria das Geschäft alleine weiterführen musste, auch in schwierigen Kriegszeiten.
Der Laden wurde durch einen Bombentreffer zerstört – ein Schicksalsschlag, der viele getroffen hätte. Aber Maria gab nicht auf. Der Wiederaufbau war nicht nur eine Notwendigkeit, sondern auch eine Chance, neue Wege zu gehen. Mit dem Aufschwung nach dem Krieg kam Benedikt Gramm Junior ins Spiel. Er hatte frische Ideen und setzte alles daran, das Sortiment zu erweitern. Durch den Import besonderer Lebensmittel aus Mittel- und Nordeuropa legte er den Grundstein für das, was wir heute als „Gramm-Import“ kennen. Und so entwickelte sich das Unternehmen zu einem unverzichtbaren Partner für Handel, Gastronomie und Hotellerie – und das nicht nur regional, sondern auch national.
Ein Jahrhundert voller Innovationen
Die nächsten Jahrzehnten waren geprägt von einem stetigen Wandel. Der Umzug an den Bozner Boden war ein strategischer Schritt, der das Unternehmen in neue Höhen katapultierte. Benedikt Junior und seine Nachfolger schauten nicht nur zurück, sondern auch nach vorne. Sie führten eine Vielzahl neuer Produkte ein: Honigspezialitäten, personalisierte Zuckerbriefchen und regionale Delikatessen – das Sortiment wurde immer vielfältiger und ansprechender. Die Gramm AG war nicht mehr nur ein Lebensmittelgeschäft, sondern ein Anbieter für Gastronomieprodukte, der die Bedürfnisse der Hotellerie und des Einzelhandels perfekt verstand.
Und dann kam die Digitalisierung. Ein Thema, das viele Unternehmen überfordert, jedoch nicht die Gramm AG. Sie investierten in ihre Infrastruktur, passten sich an neue Marktbedingungen an und stärkten ihre Marktposition. Das Unternehmen ist heute viel mehr als nur ein Lebensmittelanbieter; es ist ein regional verankertes Familienunternehmen mit nationaler Präsenz – ein wahrer Pionier in der Branche.
Nachhaltigkeit als Teil der Unternehmensphilosophie
Nun, im Jahr 2026, feiert die Gramm AG ihr 100-jähriges Bestehen. Was für eine Leistung! Dabei bleibt das Unternehmen seinen Wurzeln treu und berücksichtigt gleichzeitig die Herausforderungen der modernen Zeit. Ein zentrales Anliegen ist die Nachhaltigkeit. Die Gramm AG hat es verstanden, diesen Begriff nicht nur als leere Phrase zu verwenden, sondern als integralen Bestandteil ihrer langfristigen Unternehmensplanung zu sehen. Die Mitarbeiter werden regelmäßig geschult, um nachhaltige Praktiken in den Alltag zu integrieren, und strategische Konzepte werden fortlaufend angepasst. Ehrlich gesagt, das ist bewundernswert!
Die Gramm AG richtet sich an ESG-Kriterien aus – Umwelt, Soziales und Unternehmensführung. Es geht nicht nur darum, Vorschriften zu erfüllen, sondern ein umfassendes Verständnis von Nachhaltigkeit zu entwickeln, das alle Unternehmensbereiche betrifft. Das Unternehmen hat es geschafft, seine historische Entwicklung mit einer zukunftsorientierten Ausrichtung zu verbinden, was für viele eine große Herausforderung darstellt.
Mit einem reichhaltigen Erbe und einem klaren Blick in die Zukunft ist die Gramm AG ein leuchtendes Beispiel für Innovationsgeist und Beständigkeit in der Hotel- und Gastronomiebranche. Auf die nächsten 100 Jahre!
