In der heutigen, schnelllebigen Zeit ist es ein wahrer Genuss, von jungen Talenten zu hören, die über den Tellerrand hinausblicken und neue Kulturen entdecken. Soraya Delphine Engel, eine frischgebackene Hotel-Kommunikationsfachfrau, hat sich auf eine spannende Reise nach Cork, Irland, begeben, um an einem Austauschprogramm teilzunehmen. Ein Monat, der nicht nur ihre Sprachkenntnisse aufpolierte, sondern auch ihren Horizont erweiterte. Mit Vorfreude auf die englische Sprache und den Einblick in eine andere Alltags- und Arbeitskultur machte sie sich auf den Weg. Und was soll ich sagen? Das Abenteuer war ein voller Erfolg!

Die Unterschiede, die sie bemerkte – wie die unberechenbare Zuverlässigkeit des öffentlichen Verkehrs – waren fast schon charmant im Vergleich zu den Vertrautheiten, die sie in der Schweiz kennt. Nach ihrer Rückkehr wird Engel im Grand Hotel National in Luzern als Festangestellte arbeiten. Ihre Erfahrungen in Irland scheinen sie jedoch nicht loszulassen; sie plant bereits, in Zukunft erneut ins Ausland zu gehen, und zwar idealerweise für einen längeren Zeitraum.

Einblicke ins Swype-Programm

Engel war nicht allein auf diesem Abenteuer. Rund 40 junge Lehrabgängerinnen und -abgänger aus verschiedenen Berufen nahmen am diesjährigen Swype-Programm teil. Darunter auch sieben Bäcker-Konditor-Confiseurinnen, vier Restaurantfachleute und fünf Köche. Projektleiterin Miriam Häfliger berichtete von durchweg positivem Feedback der Betriebe zu den Teilnehmenden. Fachliches Können, Motivation, eine hervorragende Arbeitseinstellung und selbständige Arbeitsweise – die jungen Talente haben sich wirklich ins Zeug gelegt!

Ein weiterer interessanter Punkt: In Irland existiert kein duales Bildungssystem. Diese Tatsache macht den Austausch umso wertvoller, da die Teilnehmenden nicht nur beruflich, sondern auch kulturell bereichert werden. Das Swype-Programm wird 2027 erneut durchgeführt. Wer daran interessiert ist, sollte die Augen offenhalten – erste Informationen werden im Frühling unter swype.swiss und bei den Berufsverbänden veröffentlicht.

Vielfalt der Praktika und Anpassungsfähigkeit

Das Swype-Programm richtet sich an alle Lehrabgänger:innen in der Schweiz. Wichtig ist, dass jede:r Teilnehmer:in offen und flexibel ist. Die Partnerorganisation sucht passende Praktikumsplätze für die Teilnehmenden, allerdings gibt es keine Garantie, dass die Aufgaben den Anforderungen in der Schweiz entsprechen. Das bedeutet, dass die Teilnehmenden genau angeben sollten, welche Tätigkeiten sie interessieren – und das ist nicht nur ein formelles Verfahren. In der Gastronomie, im Detailhandel und sogar in der Administration stehen Praktika zur Verfügung, aber für Gesundheits- und Betreuungsberufe gibt es keine Möglichkeiten.

Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Ein bisschen Abenteuerlust und Mut zur Veränderung sind also gefragt! Wer zum Beispiel eine Ausbildung zur Fachfrau Betreuung (FaBe) oder zur Fachangestellten Gesundheit (FaGe) abgeschlossen hat, kann ebenfalls nach Irland reisen und in anderen Branchen Erfahrungen sammeln. Das ist eine großartige Chance, die eigene Komfortzone zu verlassen und neue Fähigkeiten zu erlernen.

Die Rolle der AHKs und die duale Ausbildung im Ausland

Die Bedeutung solcher Austauschprogramme wird durch die Arbeit der AHKs (Auslandshandelskammern) unterstrichen. Sie beraten Unternehmen zur dualen Berufsausbildung und helfen dabei, die Ausbildungsinhalte an die Standards im Zielland anzupassen. Schulungen für betriebliches Ausbildungspersonal werden durch das Qualifizierungskonzept „Ausbildung der Ausbilder (AdA) – International“ durchgeführt. Die AHKs sind eine wertvolle Schnittstelle zwischen deutschen und lokalen Unternehmen und stehen den Teilnehmenden in allen Ausbildungsfragen zur Seite.

Das Programm „Skills Experts“, das 2017 ins Leben gerufen wurde, fördert die duale Bildung in verschiedenen Ländern, von Indonesien bis Brasilien. Ab 2023 stehen auch Litauen, Japan und Singapur auf der Liste der Kooperationsländer. Ein echter Gewinn für alle, die internationale Erfahrungen sammeln möchten!

Es ist inspirierend zu sehen, wie junge Menschen wie Soraya Engel den Mut aufbringen, neue Wege zu gehen und sich nicht nur beruflich, sondern auch persönlich weiterzuentwickeln. Es bleibt spannend, welche Geschichten und Erfahrungen die nächste Generation an Hotelfachleuten mitbringen wird!