Am 1. Juni 2026 wird eine Ära zu Ende gehen – das Hotel Mader in Steyr, ein Ort der Gastfreundschaft und Tradition, wird von der Dormero Hotelgruppe übernommen. Nach 90 Jahren und drei Generationen hat die Familie Mader, die das Hotel über Jahrzehnte geprägt hat, den Schritt gewagt, um die Zukunft des Betriebs zu sichern. Ein emotives Kapitel schließt sich, und gleichzeitig öffnet sich ein neues, spannendes. Die Dormero Hotelgruppe sieht in Steyr ideale Voraussetzungen für Geschäfts- und Freizeitreisende. Schließlich liegt die Stadt am malerischen Zusammenfluss von Enns und Steyr und ist nicht nur für ihre historische Altstadt bekannt, sondern auch für ihre Industriegeschichte.
Die Übernahme ist mehr als nur ein Geschäft; sie ist ein Zeichen für die strategische Bedeutung, die der österreichische Markt für Dormero hat. Dr. Dahlheim, der Aufsichtsratsvorsitzende, hat eine persönliche Verbindung zu Österreich und bezeichnet den Markt als „Spielfeld voller Möglichkeiten“. Und wie! Mit nunmehr fünf Hotels in Österreich, darunter zwei in Oberösterreich, zeigt die Gruppe, dass sie auf Expansionskurs ist. Die Vision? Eine Vertretung in allen großen Städten. Manuela Halm, die Vorstandsvorsitzende, betont den Respekt vor der Geschichte des Hotel Mader und strebt an, das bewährte Konzept mit frischem Wind zu kombinieren.
Ein sanfter Übergang für alle
Die Übergabe bringt auch die Gewissheit, dass bestehende Buchungen, Reservierungen und Vereinbarungen von Dormero übernommen werden. Das heißt für die treuen Gäste: Keine Umstellungen, kein Chaos – einfach nahtlos weiter genießen! Zudem bleibt das bestehende Team an Bord, was für eine gewisse Kontinuität sorgt. Das ist doch ein gutes Gefühl, oder? Die Familie Mader bedankt sich herzlich bei ihren Gästen und Stammgästen für bis zu 50 Jahre Treue. Ein Dank auch an die aktiven und ehemaligen Mitarbeiter, die das Hotel geprägt haben. Hier wird Geschichte nicht einfach über Bord geworfen.
Natürlich gibt es auch Veränderungen, die sich anbahnen. Die Gastronomie bleibt ein wichtiger Bestandteil des Hauses, aber die Mittagsöffnungszeiten werden aufgrund eines kleineren Teams reduziert. Ein Schritt, der zeigt, dass man sich an die neuen Gegebenheiten anpassen muss, um zukunftsfähig zu bleiben. Für das Gasthaus Mader läuft bereits die Nachfolgesuche, und Restaurantreservierungen sowie Gutscheine bleiben gültig. Das zeigt, dass der Wandel behutsam gestaltet wird.
Ein Blick in die Zukunft
Aber was bedeutet das für die gesamte Hotelbranche in Österreich? Laut Marktforschung wird die Größe des Hospitality-Markts in Österreich von 23,39 Milliarden USD im Jahr 2025 auf 24,61 Milliarden USD im Jahr 2026 ansteigen. Ein kräftiges Wachstum von 5,21% jährlich bis 2031 wird prognostiziert. Kettenhotels, wie Dormero, werden hier eine gewichtige Rolle spielen! Der Marktanteil unabhängiger Hotels liegt bei 54,63% – und auch die Luxushotels zeigen eine beeindruckende Wachstumsrate.
Ein weiterer spannender Aspekt: Die digitale Buchung gewinnt immer mehr an Bedeutung. Wo früher das persönliche Gespräch gefragt war, sind jetzt OTAs und direkte digitale Buchungen am Zug. Umso wichtiger ist es, dass Hotels wie das Mader, nun unter Dormero, mit der Zeit gehen und neue Zielgruppen erschließen. Und wie könnte das besser gelingen als mit einem frischen Konzept und einem Hauch von Tradition?
Ein neuer Wind weht durch die Stadt Steyr. Die Dormero Hotelgruppe hat das Potenzial, das Hotel Mader zu einem noch attraktiveren Ziel für Reisende zu machen. Hier treffen Geschichte und Moderne aufeinander – und das wird sicher spannend! Die Zukunft in der österreichischen Hotellerie verspricht viel, und wir dürfen gespannt sein, wie sich alles entwickeln wird.