Am 5. Juni 2026, in der atemberaubenden Kulisse von Ischgl, wo die Bergluft frisch und die Ausblicke einfach spektakulär sind, fand ein ganz besonderes Event statt: die „JuniorSkills 2026“. Hier zeigten 81 junge Talente ihr Können in den Disziplinen „Cook“, „Restaurant Service“ und „Hotel Reception“. Das Bergrestaurant Pardorama auf 2.616 Metern Höhe war der perfekte Schauplatz für diesen Wettbewerb, der nicht nur die besten Nachwuchstalente der Gastronomie und Hotellerie ins Rampenlicht rückte, sondern auch den Stellenwert der dualen Ausbildung im Tourismus unterstrich.
Die Spannung war greifbar, als die Teilnehmer ihr Bestes gaben. Paul Wiedemair holte sich den Titel im Kochen, während Sarah Sorger als beste Hotel-Rezeptionistin ausgezeichnet wurde. Im Restaurant Service war Carolin Rathmann die strahlende Siegerin. Die Teamwertung war ebenfalls hart umkämpft, aber letztlich setzten sich die Talente aus Tirol durch, gefolgt von Kärnten und der Steiermark. Die Jury unter dem Vorsitz von Gerold Royda hatte wahrlich keine leichte Aufgabe, denn die Qualität der Leistungen war durchweg beeindruckend. Ein herzliches Dankeschön ging an die Ausbilder:innen, Betriebe, Jurymitglieder und Sponsoren wie Metro, Coca-Cola und Stay Spiced, die solch ein Event erst möglich machten.
Ein Blick auf die Talente und ihre Chancen
Die JuniorSkills haben sich als Gradmesser für Exzellenz in der Gastronomie und Hotellerie etabliert. Es ist ein Sprungbrett für die jungen Talente – eine Möglichkeit, sich zu präsentieren und wertvolle Kontakte zu knüpfen. In einer Zeit, in der die Gastronomie-Reform 2022 das Berufsfeld neu strukturierte, ist das besonders wichtig. Berufe wie Hotelfachfrau/-mann wurden modernisiert, und die Ausbildung zur Fachkraft Küche hat jetzt einen klaren Fokus auf nachhaltige und regionale Küche. Das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern macht auch die Ausbildung attraktiver.
Die Ausbildungsvergütungen steigen, und das Lohnniveau für Gelernte hat sich durch den Mindestlohn 2025 verbessert. Das gibt den jungen Leuten, die oft unter Stress stehen – sei es beim Mittagsservice oder dem Check-in-Welle – ein bisschen mehr Sicherheit. Die Kernkompetenzen, die sie mitbringen müssen, sind nichts für schwache Nerven: Service-Orientierung, Stressresistenz, kommunikatives Geschick und Fremdsprachenkenntnisse, mindestens Englisch. Wer in Deutschland eine Karriere anstrebt, kann sich auch an den 327 Sterne-Restaurants orientieren, darunter 12 Drei-Sterne-Häuser, die internationale Karrieren mit Spitzengehältern fördern.
Die JuniorSkills 2026 waren nicht nur ein Wettbewerb, sondern auch eine Feier der Leidenschaft und Hingabe, die unsere Branche antreibt. Die jungen Talente, die hier ihre Fähigkeiten unter Beweis stellten, sind die Zukunft unserer Gastronomie und Hotellerie. Ihre Leistungen lassen uns optimistisch in die Zukunft blicken – und das ist vielleicht das größte Geschenk, das wir aus Ischgl mitnehmen können.