Heute ist der 12.06.2026, und die Hotelbranche steht vor großen Herausforderungen und Veränderungen. Es gibt Neuigkeiten, die sowohl spannend als auch besorgniserregend sind – von den Eigentümern von Revo, die Misstrauen gegenüber Insolvenzverfahren äußern, bis hin zu den Wintersportmonaten, die sich scheinbar immer mehr verkürzen. Handlungsbedarf ist gefragt, und das gilt nicht nur für die Hoteliers!

Ganz oben auf der Agenda steht das Thema Nachhaltigkeit. Ein neues EU-Gesetz, das ab dem 27. September in Kraft tritt, verbietet „grüne“ Versprechungen gegenüber Verbrauchern. Das ist eine klare Ansage an die Branche: Greenwashing hat ausgedient! Viele Unternehmen haben in der Vergangenheit mit vagen, unüberprüfbaren Aussagen geworben, die den Eindruck erweckten, sie seien umweltfreundlich, ohne das tatsächlich zu sein. Die EU-Kommission hat in einer Studie aus dem Jahr 2020 festgestellt, dass über 50% der umweltbezogenen Aussagen in der Werbung als vage oder irreführend eingestuft wurden. Das kann man sich wirklich nicht mehr leisten!

Die EU-Reaktion: Ein Gesetz gegen Greenwashing

Mit der neuen EU-Richtlinie 2024/825, die im März 2024 in Kraft tritt, wird die Sache nun ernster. Diese Richtlinie novelliert bestehende Verbraucherschutzrichtlinien und soll Verbraucher vor irreführenden Ökoversprechen schützen. Unternehmen dürfen Nachhaltigkeitsaussagen nur noch mit klaren, nachvollziehbaren Nachweisen machen. Der Bundestag hat bereits im Dezember 2025 die Umsetzung beschlossen, was bedeutet, dass ab September 2026 mit Abmahnungen und Bußgeldern zu rechnen ist, wenn man sich nicht an die neuen Vorgaben hält.

Ein weiteres Beispiel, das uns in der Branche beschäftigt, ist die Experimentierfreudigkeit von Mews, die gerade ihr jährliches „Unfold“-Event in Amsterdam veranstalteten. Dort begegnete man nicht nur Solo-Gitarristen, sondern auch Cartoonisten – eine kreative Zusammenkunft, die zeigt, wie wichtig Authentizität in der Interaktion ist. Richard Valtr, der Gründer von Mews, motiviert Hoteliers seit 15 Jahren, Technologie zu vertrauen und das als Teil ihrer Strategie zu sehen. Das ist wichtig, denn die Digitalisierung bringt neue Möglichkeiten, gerade wenn es darum geht, operative und kommerzielle Hoteldaten in Echtzeit zu bündeln.

Kooperationen und neue Herausforderungen

Die Geschäftsführerinnen von CPH Hotels und Ringhotels, Sabine Möller und Petra Weindl, arbeiten an einer Kooperation – und das ist genau das, was wir in Zeiten wie diesen brauchen: Zusammenarbeit und kreative Lösungen. Gleichzeitig konzentriert sich die Fergus Group unter CEO Bernat Vicens auf die Revitalisierung bestehender Hotels. Es wird also viel bewegt, und das ist auch notwendig, da die Wintersport-Monate sich immer mehr verkürzen. Das macht es für Hoteliers dringend erforderlich, neue Strategien zu entwickeln.

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Zu den Veränderungen, die nicht nur die Hotellerie betreffen, gehört auch eine neue Webseite für Nachtzüge in Europa, die eine interessante Alternative für Reisende darstellt. Und nicht zu vergessen: Die Mitarbeiter in der Branche wünschen sich, ihre Hunde ins Büro mitnehmen zu dürfen! Ein kleiner, aber feiner Wunsch, der zeigt, dass auch in unserer Branche die menschliche Note zählt.

Last but not least – das Kneipensterben wird als schädlich für die Demokratie angesehen. Eine alarmierende Entwicklung, die alle betrifft. Wir müssen als Branche darauf reagieren und innovative Konzepte entwickeln, um nicht nur Gäste, sondern auch unsere Gemeinschaften zu unterstützen und zu stärken. Also, auf geht’s! Die Zeit des Wandels ist jetzt – und wir sollten sie nutzen!