Am 5. Mai 2026 fand im Hotel Panorama auf dem malerischen Hasliberg die Mitgliederversammlung des Hoteliervereins Haslital statt. Ein schöner Ort, um sich über die Höhen und Tiefen der letzten Zeit auszutauschen, während die Alpen majestätisch im Hintergrund thronen. Die Bilanz des Tourismusjahres 2025 zeigt insgesamt positive Tendenzen: Über 604.000 Logiernächte wurden gezählt, was einem Anstieg von 3,9 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Besonders erfreulich ist, dass die Hotellogiernächte um 0,6 % auf 249.308 stiegen. Sogar der Bereich der Ferienwohnungen und Campingangebote boomt – irgendwie hat die Natur ihren Charme nicht verloren.
Präsidentin Franziska Anderegg ließ es sich nicht nehmen, bei ihrer Ansprache die Entwicklungen klar zu benennen. „Die Destination Haslital ist nach wie vor gefragt“, so betonte sie, „aber die Nachfrage verschiebt sich zunehmend von der klassischen Hotellerie zur Parahotellerie.“ Das klingt vielleicht nach einem einfachen Trend, doch die Realität ist, dass die steigenden Logiernächte nicht automatisch zu einer besseren wirtschaftlichen Situation für die Hotels führen. Kürzere Aufenthaltsdauern, höhere Preis- und Flexibilitätsansprüche der Gäste, und der Konkurrenzdruck durch Plattformen wie AirBnB bringen die Betriebe ganz schön ins Schwitzen. Und das ist ja nicht alles – der Kostendruck ist ebenfalls ein ständiger Begleiter.
Herausforderungen im Tourismus
Für das Jahr 2026 stehen mehrere zentrale Herausforderungen auf der Agenda. Der Fachkräftemangel macht vielen Betrieben zu schaffen, und wenn man dann noch den fehlenden bezahlbaren Wohnraum hinzunimmt, wird die Lage nicht einfacher. Einige Hotelbetriebe kämpfen mit strukturellen Schwächen, während der Preisdruck weiter steigt. Das klingt nach einer echten Herausforderung für unsere Branche! Die Bedeutung der Personenfreizügigkeit ist für den Hotelierverein Haslital ein ganz wichtiges Thema, da sie entscheidend für die Rekrutierung von Fachkräften ist.
Doch man darf den Kopf nicht in den Sand stecken. Der Hotelierverein plant, aktiv für die Attraktivität des Berufsstandes und eine nachhaltige Entwicklung des Tourismus zu kämpfen. So gab es im vergangenen Jahr erfreuliche Rückblicke: Der Beitritt der Bergbahnen Meiringen-Hasliberg zum Magic Pass hat die Sichtbarkeit und Nachfrage in der Region merklich erhöht. Zudem erfreuten sich die Workshops zu Künstlicher Intelligenz, Revenue Management und Preisstrategien großer Beliebtheit. Auch die Veranstaltungen zur Feuerbekämpfung und Ersten Hilfe wurden gut angenommen. Das Engagement beim „Brünig Dialog – Fokus Berufsbildung“ zur Förderung junger Menschen in der Hotellerie ist ein weiterer Lichtblick.
Finanzielle Situation und neue Projekte
Finanziell schloss das Jahr 2025 mit einem Gewinn von 5.912 Franken ab, und das Vereinsvermögen beläuft sich auf 151.497 Franken. Das sind doch ganz erfreuliche Zahlen, die Mut machen! Und dann wären da noch die vier neuen Hotelprojekte, die in Bidmi, Wasserwendi, auf der Schwarzwaldalp und das Projekt Balis geplant sind. Diese neuen Vorhaben sorgen für frischen Wind und große Aufmerksamkeit. Genau das, was die Region braucht!
Ja, die Herausforderungen sind groß, doch es gibt auch viele positive Ansätze und Entwicklungen. Die Branche hat sich in den letzten Jahren gewandelt – sie ist dynamisch und braucht kreative Köpfe, die bereit sind, neue Wege zu gehen. Die Zukunft des Tourismus im Haslital bleibt spannend, und wir dürfen gespannt sein, wohin die Reise geht.