Heute ist der 12.06.2026, und die Hotellerie in Deutschland steht vor spannenden Entwicklungen. Ein ganz frischer Wind weht durch die MICE-Branche, denn Daniela Bartels hat im April 2023 die Leitung des MICE-Geschäfts bei Leonardo Hotels übernommen. Und das nicht einfach so – die Position, die zum 1. April 2026 neu geschaffen wurde, soll das MICE-Geschäft in Zentraleuropa kräftig ankurbeln. Da hat man sich nicht lumpen lassen!

Bartels bringt eine Menge Erfahrung mit. Von 2014 bis 2015 war sie bereits als Director of Sales Cluster North bei Leonardo Hotels tätig. Nun leitet sie ein schlagkräftiges Team von fünf Fachleuten, die Agenturen, Professional Congress Organizers (PCOs), Verbände und Seminaranbieter beraten. „Persönliche Betreuung ist das A und O im Veranstaltungsgeschäft“, sagt Bartels. Und sie hat recht! Die Kombination aus persönlichem Kontakt und digitalen Tools zur Unterstützung der Planung wird immer wichtiger.

Strategische Weichenstellungen

Leonardo Hotels sieht das MICE-Segment als zentrales Wachstumsfeld. Mit fast 500 Konferenzräumen in Zentraleuropa und jährlich rund 26.000 veranstalteten Events zeigt die Hotelgruppe, dass sie hier ganz vorne mitspielen möchte. Rund 80 Prozent des Umsatzes im MICE-Bereich werden direkt generiert – das spricht für sich! Die Zentrale des Unternehmens, das mittlerweile ein Portfolio von 125 Hotels mit über 20.000 Zimmern in 55 Destinationen und elf Ländern verwaltet, befindet sich in Berlin. Was für eine beeindruckende Bilanz!

Die Hotelkette wurde 2007 gegründet und gehört zu den am schnellsten wachsenden in Europa. Seit 2022 nimmt Leonardo Hotels auch den Freizeitbereich ins Visier. Die Markenfamilie ist bunt und umfasst unter anderem Leonardo Hotels, Leonardo Royal Hotels, Leonardo Boutique Hotels, Nyx Hotels und Leonardo Limited Edition. Und das Ganze gehört zur Fattal Hotel Group, die 1998 gegründet wurde und über 315 Hotels mit 56.000 Zimmern in 21 Ländern betreibt.

Steuerliche Entlastungen im Gastgewerbe

Ein weiterer spannender Aspekt, der die Branche betrifft, ist die steuerliche Entlastung für das Gastgewerbe, die zum 1. Januar 2026 in Kraft tritt. Für alle Speisen gilt dann ein reduzierter Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent. Getränke bleiben jedoch beim regulären Satz von 19 Prozent. Diese Regelung wurde ursprünglich als Unterstützung während der Corona-Jahre eingeführt. Doch eine Umfrage zeigt, dass nur 42 Prozent der befragten Betriebe den steuerlichen Vorteil nutzen, um die gestiegenen Kosten für Personal, Energie und Waren auszugleichen. Eine Preissenkung für die Kunden ist also nicht unbedingt zu erwarten.

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Die MICE-Branche bleibt spannend! Und mit Führungspersönlichkeiten wie Daniela Bartels an der Spitze von Leonardo Hotels dürfen wir gespannt sein, wie sich die Landschaft weiterentwickelt. Es ist eine aufregende Zeit für Hoteliers und Veranstaltungsplaner, und man kann nur hoffen, dass die Entwicklungen auch den Gästen zugutekommen. Aber am Ende des Tages bleibt es eine Herausforderung – die Balance zwischen Kosten und Qualität zu finden.