Heute ist der 27.08.2026 und die Reisewelt verändert sich. Laut einer Umfrage der Dertour Group, die mehr als 8.000 Menschen in 13 europäischen Märkten befragt hat, zeigen sich klare Trends im Reiseverhalten. Die Europäer, vor allem die Deutschen, wollen weniger hetzen und mehr genießen. Slow Travel und Solo-Reisen sind die neuen Schlagworte, die nicht nur die Neugierde wecken, sondern auch die Reiseplanung auf den Kopf stellen.

Ein beeindruckendes Ergebnis der Umfrage: Über die Hälfte der europäischen Reisenden, genau 53,2%, interessiert sich für Slow Travel. Das bedeutet, dass Urlauber nicht mehr nur von einem Programmpunkt zum nächsten hetzen wollen. Stattdessen steht bei 64% der Befragten der Wunsch nach Entschleunigung im Vordergrund. Besonders in Deutschland sind es fast 68% – das sagt schon einiges über unsere Sehnsucht nach Ruhe aus! Weniger Stress, mehr Zeit für die Natur, Kultur und die Menschen am Reiseziel – das klingt fast wie ein Traum, oder?

Weniger ist mehr – Die neue Reisephilosophie

58% der Umfrageteilnehmer ziehen es vor, bei ihren Reisen weniger prägende Erlebnisse zu haben, dafür aber intensivere Begegnungen mit ihrer Umgebung zu erleben. Das Gefühl, an einem Ort wirklich anzukommen und die Kultur hautnah zu erfahren, ist für viele eine Quelle des Wohlbefindens. 59% der Slow-Travel-Interessierten berichten von intensiveren Erlebnissen, während 52% langsameres Reisen mit persönlichem Wohlbefinden und weniger Stress verbinden. Und hey, 23% sehen sogar Sparpotenzial in dieser entspannteren Art zu reisen! Bei deutschen Reisenden zwischen 45 und 55 Jahren sind es sogar 28% – vielleicht, weil man da doch etwas mehr auf die Finanzen achten muss?

Aber auch die sozialen Medien haben ihren Einfluss. Fast 49% der Umfrageteilnehmer betrachten Urlaub als Gelegenheit, Abstand von den sozialen Medien zu gewinnen. Insbesondere Millennials sind hier stark vertreten: Über 53% der 35- bis 44-Jährigen in Deutschland wünschen sich diese Auszeit von der digitalen Welt. Der Familienurlaub bleibt zwar mit 66% die beliebteste Reiseform, aber 30% der Befragten können sich durchaus vorstellen, allein zu reisen.

Die Einsamkeit der Alleinreisenden

Und genau hier kommen die Solo-Reisen ins Spiel. Deutschland führt mit 36% im europäischen Vergleich, wenn es um alleinreisende Urlauber geht. Interessant, oder? 38% der Alleinreisenden wünschen sich echte Einzelzimmer ohne Zuschlag. Wer hätte gedacht, dass man für Ruhe und persönliche Freiräume auch bereit ist, ein wenig mehr zu zahlen? Zudem wünschen sich 28% die Möglichkeit, mit Gleichgesinnten zu reisen. Das Gefühl, nicht ganz allein zu sein, kann schon beruhigend sein.

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Ein weiteres Bedürfnis zeigt sich in der Nachfrage nach personalisierten Angeboten. 27% der Befragten möchten eine feste Ansprechperson für Notfälle haben, während 22% zusätzliche Sicherheitsangebote wünschen. Die Dertour Group hat dies erkannt und plant, ihr Angebot für Solo-Reisende auszubauen. Rundreisen und spezielle Angebote auf Kreuzfahrten sind nur einige der neuen Möglichkeiten, die im Kommen sind.

Ein neuer Weg zu reisen

Der European Travel Trend Report zeigt, dass Urlauber zunehmend weniger Taktung und mehr Flexibilität wünschen. Die Anbieter müssen sich darauf einstellen und längere Aufenthalte sowie Pausen in ihre Angebote integrieren. Paare, die weniger hetzen wollen, Best Ager, die Ruhe und längere Aufenthalte schätzen, oder alleinreisende Abenteurer, die über Tempo und Tagesablauf selbst entscheiden wollen – sie alle suchen nach einem neuen Reiseverständnis. Weniger Stress, mehr Kontrolle und vor allem mehr Zeit für sich selbst.

Ein paar praktische Tipps für die Buchung? Plane einen festen Standort statt mehrerer Hotels, suche nach Aufenthalten von 5 bis 7 Nächten und buche Ausflüge lieber vor Ort. So bleibt genug Zeit, die Umgebung in Ruhe zu erkunden. Slow Travel und Solo-Reisen sind nicht nur für junge Leute interessant. Auch ältere Zielgruppen zeigen reges Interesse an diesen neuen, entspannenden Reiseformen.

Die Welt des Reisens verändert sich, und das ist gut so. Die Sehnsucht nach weniger Hektik, mehr Erholung und echten Begegnungen wird immer stärker. Und vielleicht ist es genau das, was wir alle jetzt brauchen.