Masterclass im Burghotel Staufeneck: Catering auf Sterneniveau erleben
Am 13. Oktober war es so weit: eine aufregende Masterclass zum Thema „Erfahrungen im Cateringbereich auf Sterneniveau“ fand im Burghotel Staufeneck in Salach statt. Für die Teilnehmer, die aus verschiedenen Bundesländern angereist waren, war das eine großartige Möglichkeit, sich in der Welt des Caterings weiterzubilden. Organisiert von Jens Geyr-Schurr, der für den Cateringverkauf des Burghotels verantwortlich ist, wurde diese Veranstaltung durch zahlreiche Sponsoren unterstützt, darunter Laurent-Perrier Champagner und Gerolsteiner Mineralwasser. Am Vorabend gab es ein Get-together, das den Teilnehmern Gelegenheit gab, sich auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen.
Das Burghotel Staufeneck ist bekannt dafür, große Veranstaltungen in der Region zu planen und zu realisieren. Im Rahmen dieser Masterclass hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, zwei Veranstaltungsorte zu besichtigen: die Hydrogärtnerei Höfer in Eislingen/Fils und das „Zeigwerk 11“, eine Event-Location, die in einer über 100 Jahre alten Landmaschinenmanufaktur untergebracht ist. Das war nicht nur informativ, sondern auch inspirierend!
Einblicke in die Kunst des Gastgebens
Wenige Tage zuvor, nämlich bei der vierten Masterclass der L’Art de Vivre Residenzen in Heppingen, hatten 14 Teilnehmer die Gelegenheit, das Zusammenspiel von Speisen und begleitenden Getränken zu erkunden. Unter dem Titel „Die große Kunst des Gastgebens: Sensorik von Wein & Speise“ fanden die Teilnehmer nicht nur theoretische Grundlagen, sondern auch praktische Erfahrungen aus Küche und Sommellerie. Die Veranstaltung wurde von Sebastian Bordthäuser, Sommelier, Autor und Referent, sowie Paul Biermann, Head Sommelier bei Steinheuers, geleitet.
An einem Abend unterhielten sich die Gäste bei Champagner und Häppchen, während sie von Gabriele und Hans Stefan Steinheuer sowie Désirée Steinheuer herzlich empfangen wurden. Am nächsten Tag ging es dann ans Eingemachte: Die Teilnehmer verkosteten und diskutierten den Einfluss der Zubereitungsart, Struktur, Aromatik und Textur von Gerichten auf die Wahrnehmung von Weinen. Dabei wurden vier Sharing-Gerichte in der 2-Sterne-Küche von Hans Stefan Steinheuer und Christian Binder serviert, und zu jedem Gang gab es zwei unterschiedliche Weine, die die Teilnehmer sensorisch beurteilen sollten.
Sensorik und Geschmackserlebnis
In der Welt der Wein-Speisen-Kombinationen ist es wichtig zu wissen, dass erfolgreiche Paarungen auf sensorischen Prinzipien beruhen und nicht auf starren Regeln. Über 80% der Geschmacksempfindung entstehen durch retronasales Riechen. Das bedeutet, dass die Nase beim Ausatmen nach dem Schlucken eine entscheidende Rolle spielt. Hierbei ist es auch wichtig, die richtige Serviertemperatur zu beachten: Schaumweine und Champagner sollten bei 6-8 °C serviert werden, während kräftige Rotweine bei 16-18 °C ihre Aromen am besten entfalten.
Die Teilnehmer dieser Masterclass lernten, dass die Auswahl der Weine nicht nur vom Geschmack abhängt, sondern auch von der Textur und der Art der Speisen. Cremige Saucen können beispielsweise Tannine mildern, während säurereiche Tomaten fruchtige Rotweine beleben. Solche Feinheiten machen den Unterschied zwischen einem guten und einem hervorragenden Essen aus.
Einblicke in die Zukunft des Caterings
Zurück im Burghotel Staufeneck: Hier wurden auch wichtige Aspekte zur Angebotserstellung und zur Planung von großen Caterings behandelt. Der Umgang mit besonderen Kundenwünschen, die Abstimmung von Qualität und Budget sowie die Präsentation der Tischkultur sind essenzielle Punkte, die in der Catering-Branche von Bedeutung sind. Bei der „Nacht der Sterne“, einem Event mit 1.500 Gästen im Mercedes-Benz Museum, wurde die höchste Sternedichte erreicht und sogar ein Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde erwähnt. Das ist ein echter Anreiz für die Teilnehmer, ihre Fähigkeiten weiter auszubauen und in der Catering-Welt neue Maßstäbe zu setzen.
Kreative Kombinationen und die richtige Präsentation können die Gäste nicht nur satt machen, sondern auch begeistern. Ein interessantes Detail aus der Weinwelt: Regionale Speisen und Weine passen oft gut zusammen. Das ist nicht nur eine Frage des Geschmacks, sondern auch des kulturellen Hintergrunds. Wenn die Gäste das Gefühl haben, dass sie nicht nur ein Gericht, sondern auch ein Stück Heimat serviert bekommen, wird das Essen zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Am Ende der Veranstaltungen erhielten die Teilnehmer Urkunden und Geschenke der Sponsoren, was die Lernerfahrung zusätzlich würdigte. Solche Events sind nicht nur eine Plattform für Wissen und Erfahrung, sondern auch eine Möglichkeit, eine leidenschaftliche Community zu stärken, die sich für die Kunst des Gastgebens begeistert.
