Heute ist der 30.10.2026 und wir werfen einen Blick auf die Preisniveaus für Hotels und Restaurants in Europa. Man könnte meinen, bei uns in Deutschland ist alles teurer – und tatsächlich, die Statistiken sprechen eine klare Sprache. Im April 2026 lagen die Preise für Hotel- und Gaststättendienstleistungen in vielen beliebten Urlaubsländern unter dem deutschen Niveau. Und wenn man die Zahlen des Statistischen Bundesamts betrachtet, wird schnell klar, wo man mehr für sein Geld bekommt.

Nordmazedonien führt die Liste der Schnäppchenländer an: Hier sind die Preise satte 52 Prozent unter dem deutschen Niveau. Das ist schon eine Ansage! Auch Bulgarien und Montenegro können mit -47 Prozent und -39 Prozent auftrumpfen. Wer hätte gedacht, dass man für eine Übernachtung oder ein feines Abendessen in diesen Ländern so viel weniger bezahlen kann? Portugal und Spanien stehen ebenfalls auf der Liste, mit -30 Prozent und -22 Prozent. Ein Beispiel gefällig? In Spanien kostet eine Dienstleistung, die in Deutschland 100 Euro schlägt, dort im Schnitt nur 78 Euro. Ein Grund mehr, dem nächsten Urlaub in der Sonne einen Besuch abzustatten!

Günstige Nachbarn und überraschende Preisunterschiede

Doch nicht nur in den ferne Länder des Südens kann man sparen. Auch einige unserer Nachbarn, wie Tschechien und Polen, zeigen sich von der günstigeren Seite. In Tschechien sind die Preise um 30 Prozent niedriger und in Polen immerhin noch um 12 Prozent. Das ist besonders für Kurztrips interessant, denn hier kann man die heimische Gemütlichkeit mit einem Hauch von Abenteuer verbinden.

Allerdings gibt es auch Länder, die uns das Geld aus der Tasche ziehen. Österreich liegt nur minimal über dem deutschen Preisniveau (+1%), aber Dänemark und die Schweiz sind da schon ganz andere Kaliber. Hier muss man mit +29 Prozent und sogar +49 Prozent rechnen. Für einen gemütlichen Abend in Norwegen sollte man sich besser gut vorbereiten, denn dort liegen die Preise 34 Prozent über denen in Deutschland. Ups!

Ein Blick auf die nordischen Länder

In den nordischen Ländern sieht es ähnlich aus. Finnland und Schweden haben mit +10 und +12 Prozent ebenfalls ihre eigenen Preisniveaus. Island ist mit +49 Prozent der traurige Spitzenreiter unter den teuersten Reisezielen in Europa. Es ist also nicht nur die Schönheit der Natur, die einen dort hinzieht, sondern auch die Bereitschaft, tief in die Tasche zu greifen.

Interessanterweise zeigen die Daten, dass die Kaufkraftparität, die von Eurostat ermittelt wurde, eine entscheidende Rolle bei der Analyse der Preisniveaus spielt. Diese Parität gibt an, wie viel Geld in verschiedenen Ländern für denselben Waren- und Dienstleistungskorb benötigt wird. Wenn man also auf Reisen geht, kann man durch kluge Planung viel Geld sparen – und vielleicht das gesparte Geld für ein paar Cocktails am Strand verwenden!

Es bleibt spannend, wie sich die Preise in den kommenden Jahren entwickeln werden. Eines ist sicher: Europa hat eine Menge zu bieten und es gibt viele Möglichkeiten, das eigene Reisebudget zu schonen – man muss nur wissen, wo man hinfahren möchte!