Heute ist der 27.05.2026, und in der Welt der Hotellerie hat sich einiges getan. Eine neue Erhebung von Mews zeigt, dass Künstliche Intelligenz (KI) mittlerweile nicht mehr nur ein schickes Gadget ist, sondern fest im Hotelalltag verankert wurde. Die Zahlen sprechen für sich: 98 Prozent der Hoteliers haben in den letzten sechs Monaten KI in ihren Betriebsabläufen eingesetzt. Das ist eine ganz schöne Ansage, oder? Die Meinungen über die Rolle von KI sind jedoch gemischt. Viele Hoteliers legen weiterhin großen Wert auf persönliche Betreuung, besonders bei der Begrüßung und dem Check-in. Laut der Umfrage sehen 59 Prozent der Befragten diese Aufgaben lieber in menschlicher Hand.

Die Mews Hotelumfrage 2026, die weltweit mehr als 500 Unterkünfte befragte, zeigt, dass KI durchschnittlich an elf von 19 häufigsten Aufgaben im Hotel beteiligt ist. Das umfasst alles von der Rezeption über Wirtschaft bis hin zu Food & Beverage und Team-Management. Insbesondere in gehobenen und luxuriösen Hotels hat KI eine hohe Akzeptanz gefunden. Dort scheint man die Vorteile der Technologie erkannt zu haben, und das Vertrauen in KI-Tools ist mit 83 Prozent auch recht hoch. Interessanterweise berichten Hotels mit formellen KI-Richtlinien von einem Vertrauen in KI von 92 Prozent, während es bei denen ohne solche Richtlinien nur 49 Prozent sind. Man könnte sagen, dass eine klare Strategie hier den Unterschied macht.

Die Denkweise wandelt sich

Die Denkweise in Bezug auf Künstliche Intelligenz hat sich in der Hotellerie verändert. Matt Welle, CEO von Mews, hebt hervor, dass KI im Hotelbetrieb keine Nebenrolle mehr spielt. Sie ist zum festen Bestandteil geworden und wird aktiv eingesetzt, um den Betrieb effizienter zu gestalten. In vielen Fällen erwarten die Hotels mit einem klaren Fokus auf KI sogar Umsatzsteigerungen. 52 Prozent der KI-affinen Unterkünfte haben genau das im Blick. Wer hätte gedacht, dass aus einem technischen Hilfsmittel ein echter Umsatztreiber werden kann?

Aber die Skepsis bleibt. Trotz der positiven Haltung von 92 Prozent der Hoteliers gegenüber KI im Gastgewerbe haben 41 Prozent der befragten Betriebe noch keine formelle KI-Richtlinie. Das könnte man als ein bisschen zögerlich deuten. Vielleicht scheuen manche die Veränderungen oder sind einfach noch nicht bereit, den nächsten Schritt zu gehen. Wenn man jedoch die Berichte über Hotels mit ausgeprägten KI-Fähigkeiten liest, die höhere Einnahmen und optimierte Zusatzverkäufe erzielen, wird klar, dass es sich lohnt, einen Blick auf die Möglichkeiten zu werfen, die KI bietet.

Wie überall, wo Fortschritt und Tradition aufeinandertreffen, gibt es auch hier unterschiedliche Ansichten. Vielleicht ist es die Kombination aus Menschlichkeit und Technologie, die am Ende das Gästeerlebnis entscheidend verbessert. Und wer weiß, vielleicht gibt es bald einen KI-Manager, der uns alle überraschen wird. Aber bis dahin bleibt der persönliche Kontakt, besonders bei der Begrüßung und dem Check-in, für viele Hoteliers unerlässlich.

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