USA teurer als je zuvor: ESTA-Gebühr steigt auf fast 40 Dollar!

US-Tourismus 2025: Höhere ESTA-Gebühren und massive Kürzungen der Mittel für Brand USA. Auswirkungen auf internationale Reisen analysiert.
US-Tourismus 2025: Höhere ESTA-Gebühren und massive Kürzungen der Mittel für Brand USA. Auswirkungen auf internationale Reisen analysiert. (Symbolbild/UH)

USA teurer als je zuvor: ESTA-Gebühr steigt auf fast 40 Dollar!

USA - Im Juli 2025 hat US-Präsident Donald Trump das umstrittene Gesetzespaket „Big Beautiful Bill“ verabschiedet und damit die Weichen für eine massive Erhöhung der Kosten für internationale Touristen gestellt. Das betrifft insbesondere die elektronische Einreisegenehmigung, die sogenannte ESTA, deren Gebühr von 21 Dollar auf 40 Dollar angehoben wird – eine Erhöhung um fast 100 Prozent. Diese Information berichtet Merkur.

Diese Entscheidung steht im Kontext einer Kürzung der jährlichen Mittel für die Tourismusförderung von Brand USA, die von 100 Millionen Dollar auf gerade einmal 20 Millionen Dollar gesenkt wird. Natürlich kommen solche Maßnahmen nicht ohne Folgen: Die US Travel Association hat bereits ihre Bedenken geäußert und diese neuen Gebühren als „verrückte neue Gebühren“ tituliert, die den internationalen Besuch in den Vereinigten Staaten gefährden könnten. Angesichts bevorstehender Großereignisse, wie dem 250-jährigen Jubiläum der USA und der FIFA-Weltmeisterschaft 2026, dürften diese Erhöhungen den Tourismus empfindlich treffen.

Kürzungen und ihre Folgen

Einige zentrale Punkte des „Big Beautiful Bill“ werden besonders kritisch betrachtet. Experten befürchten, dass die drastischen Kürzungen die Fähigkeit von Brand USA beeinträchtigen könnten, international konkurrierende Kampagnen zu starten. Zusätzlich zur Erhöhung der ESTA-Gebühr wird auch für ausländische Besucher in die Nationalparks mit höheren Eintrittspreisen gerechnet. Laut TravelPulse könnte dies besonders vor dem Hintergrund des gesunkenen internationalen Besuchs auf 23 Prozent im Februar 2025 problematisch werden.

Die Auswirkungen sind bereits spürbar: Die Weltreise- und Tourismusvereinigung (WTTC) schätzt einen potenziellen Verlust von 12,5 Milliarden Dollar an Tourismusumsatz für die USA in diesem Jahr, was den Zustand der Branche noch weiter verschärfen könnte. Der Gesamtwert des US-Tourismus hat jedoch 2025 bemerkenswerte Leistungen erzielt und über 3 Billionen US-Dollar erreicht. Das zeigt, wie stark die Inlandsnachfrage und das internationale Reiseverhalten gewachsen sind, wie ein Bericht von Travel and Tour World anmerkt.

Ein Blick in die Zukunft

Der boomende US-Tourismus wird insbesondere durch die steigenden internationalen Ankünfte und die Rückkehr von Freizeit- sowie Geschäftsreisen angeheizt. Hierbei wird auch die Bedeutung von umweltbewusstem Reisen immer deutlicher, was es für Anbieter in der Hotel- und Tourismusbranche unumgänglich macht, darauf zu reagieren. Prognosen deuten darauf hin, dass die Zahl der internationalen Besucher in die USA bis 2028 auf 96,8 Millionen ansteigt. Dennoch stehen die Unternehmen vor großen Herausforderungen, insbesondere durch geopolitische Spannungen und wirtschaftliche Unsicherheiten.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der „Big Beautiful Bill“ sowohl Risiken als auch eine Chance für die US-Tourismusbranche darstellt. Es bleibt spannend, wie sich die kommenden Monate und Jahre entwickeln. Ob die USA trotz dieser Herausforderungen weiterhin als meistbesuchtes Reiseland bestehen bleibt, wird entscheidend von der Antwort der Branche und den politischen Akzenten abhängen.

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