Heute ist der 28.05.2026 und die Welt der Geschäftsreisen ist in Bewegung – und das nicht nur wegen der Reisewelle, die uns ins Büro oder zu unseren Kunden ruft. Der VDR hat sein Stimmungsbarometer veröffentlicht und die Ergebnisse sind spannend. Obwohl die geopolitischen Spannungen, insbesondere die Lage im Iran, viele Unternehmen vorsichtiger werden lassen, zeigt sich dennoch ein gewisses Maß an Optimismus. 61% der befragten Firmen, die allesamt über mehr als 1500 Mitarbeitende verfügen, gehen von einem stabilen bis leicht wachsenden Geschäftsreisevolumen aus. Das lässt uns hoffen!

Ein Blick auf die Zahlen zeigt, dass 33% mit einem Wachstum zwischen 5% und 10% rechnen. Das ist doch ein Lichtblick! Im Vergleich zur VDR-Geschäftsreiseanalyse 2026, wo 62% mehr Geschäftsreisen erwarteten, ist das zwar eine kleine Delle – immerhin rechnen 32% mit einem Rückgang. Aber hey, das Leben ist kein Zuckerschlecken und gerade in unsicheren Zeiten müssen wir flexibel bleiben.

Preise unter Druck

Die Preisentwicklung ist ein weiteres heißes Thema. 80% der Unternehmen, die steigende Preise als Problem benennen, sehen die Fluggesellschaften als Haupttreiber. Und das hat Gründe: ein verknapptes Angebot, steigende Kerosinpreise und die unglückseligen Flugstreichungen und Streiks bringen das Budget so richtig in Schieflage. Da ist es kein Wunder, dass 44% der Firmen ihre Budgets im Vergleich zu früheren Jahren zurückschrauben.

Aber nicht nur die Flugpreise machen uns zu schaffen. Auch die Hotelraten steigen, und zwar um voraussichtlich 4,9 %. Das wird die Reiseplanungen für viele Unternehmen komplizierter machen, denn die Sensibilität gegenüber Preisentwicklungen ist hoch. Und was die Mietwagenpreise angeht? Die steigen ebenfalls, und das um 2 bis 4 % – kein Spaß, wenn man bedenkt, dass viele Geschäftsreisende auf Mietwagen angewiesen sind. Alternativen wie Ride-Hailing oder Taxis könnten hier eine Lösung bieten.

Risikomanagement und Innovation

Mit all diesen Herausforderungen im Hinterkopf, stellt sich die Frage: Wie gehen Unternehmen damit um? BCD Travel hat in seinem Travel Market Report einige interessante Ansätze und Strategien zur Risikominderung vorgestellt. Sechs zentrale Risiken haben sie identifiziert, darunter extreme Wetterereignisse und regionale Spannungen. Das klingt nach einer echten Herausforderung für die Travel Manager!

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Die Empfehlungen von BCD sind pragmatisch und zukunftsorientiert: Einsatz innovativer Lösungen für Travel Risk Intelligence, Erstellung von Notfallplänen und die Einbeziehung von Visa-Quellen. Das klingt nach einem sinnvollen Plan, um den Reisenden Sicherheit zu bieten und sie bestmöglich zu unterstützen. Denn am Ende des Tages wollen wir doch alle nur sicher an unser Ziel kommen, oder?

Ein weiteres Thema, das immer mehr in den Fokus rückt, ist die Nachhaltigkeit. 2026 wird Nachhaltigkeit nicht nur eine strategische Priorität, sondern auch ein Wettbewerbsvorteil sein. Doch der Weg dorthin ist steinig, denn derzeit erreichen viele Unternehmen nur 1,4 von 5 Punkten in der Reife bezüglich CO₂-Gebühren und Investitionen in nachhaltigen Flugkraftstoff. Das ist noch viel Luft nach oben!

Insgesamt zeigt sich ein Bild von Stabilität und Herausforderungen zugleich. Die Geschäftsreiseaktivitäten bleiben stabil bis leicht wachsend, aber die Preisentwicklung und geopolitischen Risiken machen den Unternehmen zu schaffen. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Lage entwickeln wird – die Zeichen stehen auf Veränderung und Anpassung.