Wechsel an der Spitze: Karin Kofler wird Ombudsfrau der Schweizer Reisebranche
Heute ist der 8.07.2026 und die Schweizer Reisebranche steht vor einem Wechsel, der für frischen Wind sorgen könnte. Der Stiftungsrat des Garantiefonds hat die Nachfolge von Ombudsman Walter Kunz geregelt. Und wer wird die Zügel in die Hand nehmen? Karin Kofler, eine Frau mit einem beeindruckenden Hintergrund, wurde einstimmig zur neuen Ombudsfrau gewählt. Ihre Amtszeit beginnt am 1. Januar 2027 – das ist quasi um die Ecke, wenn man mal ehrlich ist.
Walter Kunz, der die Ombudsstelle seit August 2023 leitet, wird Ende April 2027 in den Ruhestand treten. Das klingt nach einem gut durchdachten Plan, denn eine mehrmonatige Übergangsphase ist vorgesehen. So kann Kofler in aller Ruhe in ihre neue Rolle hineinwachsen und die Übergabe reibungslos gestalten. Das ist doch schon mal ein guter Start!
Karin Koflers Hintergrund
Karin Kofler bringt eine Menge Erfahrung mit, die sie in der Schweizer Reisebranche gut vernetzt hat. Sie ist Absolventin der renommierten Schweizerischen Hotelfachschule Luzern und hat viele Jahre als Wirtschafts- und Tourismusjournalistin gearbeitet. Wenn es um die Reise- und Luftfahrtbranche geht, kennt sie sich aus wie kaum eine andere. Ihre Artikel für Travelnews waren regelmäßig ein Highlight. Außerdem hat sie als Geschäftsführerin der Zuger Wirtschaftskammer den Verband weiterentwickelt und dessen öffentliche Wahrnehmung gestärkt. Das ist doch eine beeindruckende Liste von Stationen!
Der Garantiefonds hebt Koflers Kombination aus Branchenkenntnis, journalistischer Erfahrung und Führungskompetenz hervor. Stiftungsratspräsident André Dosé beschreibt sie als eine Persönlichkeit, die die Anliegen der Reisenden und der Branche kennt. Das klingt vielversprechend, nicht wahr? Die Ombudsstelle der Schweizer Reisebranche hat die wichtige Aufgabe, bei Streitfällen zwischen Kunden und Reiseveranstaltern oder -vermittlern zu vermitteln. Hier können Reisende Unterstützung finden, unabhängig davon, ob es um Pauschal- oder Individualreisen, Buchungen, Rückerstattungen oder Haftungsfragen geht. Ein Angebot, das nicht nur den Reisenden, sondern auch den angeschlossenen Anbietern in der Schweiz und Liechtenstein offensteht.
Die Rolle des Ombudsmans
Ein bisschen Geschichte gefällig? Der Ombudsman der Schweizer Reisebranche wurde bereits 1990 ins Leben gerufen und hat sich seither als neutrale Instanz etabliert. Die Idee dahinter ist, Unterstützung bei Beschwerden zu bieten und ungerechte Behandlungen zu verhindern. Der Begriff „Ombudsman“ stammt aus dem skandinavischen Sprachraum und bedeutet so viel wie Vermittler oder Vertreter. Ursprünglich wurde das Konzept im frühen 19. Jahrhundert in Schweden eingeführt. So viel Tradition bringt natürlich auch Verantwortung mit sich!
Das Team, das hinter dem Ombudsman steht, besteht aus drei Personen und hat das Ziel, die Anliegen der Kunden ernst zu nehmen und faire Lösungen zu finden. Immerhin ist es nicht selten, dass die Stimmen der Reisenden in der Hektik des Alltags untergehen. Hier kommt die Ombudsstelle ins Spiel – ein wichtiges Sprachrohr für all diejenigen, die sich in der Welt des Reisens manchmal verloren fühlen.
