Berufsinformationskampagne eröffnet Jugendlichen neue Perspektiven im Hotel- und Gastgewerbe
Heute, am 31. Oktober 2026, wird im schönen Algund und darüber hinaus ein wichtiger Schritt in der beruflichen Orientierung junger Menschen gefeiert. Die Hoteliers- und Gastwirtejugend (HGJ) sowie die Junghandwerker im lvh haben gemeinsam eine Berufsinformationskampagne ins Leben gerufen, die Schülerinnen und Schülern nach der Mittelschule neue Perspektiven eröffnen soll. Bei verschiedenen Veranstaltungen konnten Jugendliche mehr über die facettenreichen Berufsbilder und Ausbildungswege im Hotel- und Gastgewerbe sowie im Handwerk erfahren.
In Algund durften die Schülerinnen und Schüler der Mittelschule hautnah erleben, was es bedeutet, im Gastgewerbe zu arbeiten. Eine interaktive Präsentation gab ihnen Einblicke in Berufe, die vom Service über die Küche bis hin zur Rezeption und dem Management reichen. Herta Mahlknecht, die Gastgeberin des Hotel FAYN, ermutigte die Jugendlichen, bei ihrer Berufswahl auf ihre eigenen Interessen zu hören. Es ist schließlich wichtig, das zu tun, was einem Freude bereitet!
Einblicke in den Arbeitsalltag
Eine Betriebsbesichtigung im Hotel FAYN verdeutlichte den Schülern das Zusammenspiel der verschiedenen Arbeitsbereiche. Hier wurden die praktischen Herausforderungen und die Dynamik des Gastgewerbes greifbar. Neben dem Hotel FAYN konnten die Jugendlichen auch die Betriebe Beautysalon Liebreiz Haut und Haar sowie die Bäckerei Tauber besuchen. Dort schnupperten sie in die Welt des Handwerks und lernten verschiedene Tätigkeitsbereiche kennen – und, ganz wichtig, sammelten praktische Eindrücke!
In Welschnofen erklärte Evi Atz von den Junghandwerkern den Schülerinnen und Schülern der dritten Klasse, welche Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten im Handwerk bestehen. Gabriel Haas, ein Spengler, stellte seinen Beruf vor und schilderte, wie abwechslungsreich jede Baustelle ist – die Herausforderungen sind so vielfältig wie die Menschen, mit denen man zusammenarbeitet. Auch die HGJ-Koordinatorin Manuela Holzhammer war vor Ort und erläuterte den Jugendlichen die verschiedenen Ausbildungswege an den gastgewerblichen Schulen in Südtirol. Das ist eine wichtige Orientierungshilfe für alle, die sich für einen Beruf in der Gastronomie interessieren.
Der Weg in die Lehrlingsausbildung
Die Broschüre „Ich werde Lehrling“ 2024 gibt darüber hinaus wertvolle Informationen für den Einstieg in die Lehrlingsausbildung in Südtirol. Sie erklärt das duale System, bei dem praktische Ausbildung im Betrieb und theoretischer Unterricht in der Berufsschule Hand in Hand gehen. So sammeln die Lehrlinge nicht nur Praxiserfahrung, sondern erwerben auch das nötige Fachwissen. Und das ist entscheidend für die eigene berufliche Zukunft! Auch wenn die Berufswahl manchmal wie ein Dschungel wirken kann, gibt es zahlreiche Möglichkeiten, die den eigenen Interessen und Stärken entsprechen.
Lehrstellen finden sich über persönliche Kontakte oder Online-Plattformen, und die rechtlichen Rahmenbedingungen werden durch einen Lehrvertrag geregelt. Das ist ein wichtiger Schritt, der den Grundstein für die weitere berufliche Laufbahn legt. Der Besuch der Berufsschule ist dabei nicht nur verpflichtend, sondern gilt auch als Arbeitszeit. Und ganz besonders: Für Lehrlinge mit Beeinträchtigungen gibt es spezielle Förderungen und Begleitungen, damit niemand auf der Strecke bleibt.
Diese Veranstaltungen und Informationskampagnen sind eine hervorragende Möglichkeit für die Jugendlichen, sich zu orientieren und ein Gefühl für ihre zukünftigen Berufe zu bekommen. Die persönlichen Begegnungen und Erfahrungsberichte sind oft entscheidend, um den eigenen Weg zu finden. Es bleibt zu hoffen, dass viele von ihnen inspiriert werden und mit frischem Elan in ihre berufliche Zukunft starten!
