Heute ist der 29.09.2026 und in Meran wird gefeiert! Im Kurhaus haben sich zahlreiche Menschen versammelt, um den Wirtinnen und Wirten zu gedenken, die das Südtiroler Gastgewerbe über Jahrzehnte geprägt haben. 340 von ihnen wurden geehrt – ein echter Grund zum Feiern! Fast 200 der Geehrten haben sich persönlich auf den Weg gemacht, um an diesem denkwürdigen Festakt teilzunehmen. Es ist schon beeindruckend, wie viele Jahre diese Menschen in der Branche tätig sind, mindestens 50 Jahre, um genau zu sein. Das sind nicht nur einfache Zahlen, das sind Geschichten, Erlebnisse und unzählige Anekdoten aus dem Gastgewerbe.

Die Ehrung wird alle drei Jahre vom Hoteliers- und Gastwirteverband (HGV) durchgeführt und stellt eine wunderbare Tradition dar. HGV-Präsident Klaus Berger würdigte in seiner Ansprache die unternehmerische Lebensleistung der Geehrten. Es ist nicht nur das wirtschaftliche Engagement, das zählt, sondern auch die Verantwortung, die diese Wirtinnen und Wirte für ihre Betriebe, ihre Familien und das gesellschaftliche Leben vor Ort tragen. Das ist ein ganz wichtiger Punkt, den Berger betonte – die Bedeutung der Geehrten reicht weit über ihre eigenen Betriebe hinaus.

Ein Festakt voller Emotionen

Der Höhepunkt des Festaktes war die feierliche Verleihung der Ehrenurkunden. Die Urkunden wurden von Klaus Berger, Landesrat Luis Walcher, Landeshauptmann a. D. Luis Durnwalder und weiteren Vertretern des HGV überreicht. Es war ein bewegender Moment, der sicherlich vielen der Anwesenden die Tränen in die Augen trieb. Grußworte kamen auch von Durnwalder und Walcher, die sich herzlich bei den Pionierinnen und Pionieren des Gastgewerbes für ihren Beitrag zum wirtschaftlichen Aufschwung in Südtirol bedankten. Das zeigt, wie sehr die Gesellschaft die Leistungen dieser Menschen wertschätzt – und das zu Recht!

Musikalisch umrahmt wurde das Ganze von der Teiser Tanzlmusig, die mit ihren Klängen für eine wunderbare Atmosphäre sorgte. Man konnte richtig spüren, wie die Freude im Raum wuchs, während die Musik die Herzen der Anwesenden berührte. Es war einfach schön zu sehen, wie die Generationen zusammenkamen, um gemeinsam zu feiern.

Ein weiterer interessanter Aspekt ist, dass die Geehrten nicht nur als Einzelpersonen geehrt werden, sondern auch als Teil einer langen Tradition. Diese Wirtinnen und Wirte haben das Gastgewerbe über Generationen weiterentwickelt. Das spiegelt sich auch in der Tatsache wider, dass Vorschläge für Ehrungen sorgfältig geprüft werden, um sicherzustellen, dass die Menschen, die geehrt werden, nicht nur für sich selbst, sondern auch für die gesamte Branche stehen.

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Ein Blick in die Zukunft

Und während wir über die Vergangenheit und die verdienten Ehrungen sprechen, dürfen wir nicht die Gegenwart und Zukunft aus den Augen verlieren. Ein Beispiel dafür ist Felix Larcher, der kürzlich an den Berufsweltmeisterschaften in Shanghai teilgenommen hat. Er ist der erste Kandidat im Beruf Hotel Rezeption, der in diesem Wettbewerb vertreten war und erhielt für seine überragenden Leistungen eine Exzellenzmedaille. Diese Auszeichnung ist nicht nur ein persönlicher Erfolg für Larcher, sondern auch ein Beweis für das hohe Ausbildungsniveau in Südtirol.

Klaus Berger betonte, dass solche Erfolge auch die Talente der heimischen Jugend hervorheben. Es ist wichtig, dass wir die nächste Generation im Gastgewerbe unterstützen und fördern. Die Leidenschaft und das Engagement, das wir heute bei den Geehrten sehen, sollten auch in den zukünftigen Generationen lebendig bleiben.

Die Ehrung der Wirtinnen und Wirte in Meran ist mehr als nur eine Feier – sie ist ein lebendiges Zeugnis für die Tradition, die Leidenschaft und das unermüdliche Engagement, das das Südtiroler Gastgewerbe ausmacht. Hier wird deutlich: Es geht nicht nur um das Geschäft, sondern um Menschen, Geschichten und eine gemeinsame Zukunft.