Noel Redeligx: Ein Blick auf die Kochausbildung im Sternerestaurant Wein- und Tafelhaus in Trittenheim
Heute ist der 2.11.2026 und wir werfen einen Blick in die faszinierende Welt der Kochkunst, die nicht nur Gaumenfreuden bereitet, sondern auch echte Lebenswege prägt. Ein besonderes Beispiel dafür ist Noel Redeligx, der gerade eine dreijährige Kochausbildung im Sternerestaurant Wein- und Tafelhaus in Trittenheim absolviert. Dort wird er von Alexander und Daniela Oos angeleitet – ein echtes Dreamteam, wenn man so will!
Noel, der mit 16 Jahren sein erstes Praktikum in der Küche begann, erinnert sich an seine ersten Kochversuche. Es war eine einfache Aufgabe: Kartoffelbrei mit grünen Bohnen, Karotten und Bratwürstchen. Anstatt das Gericht perfekt zu meistern, zauberte er ein Kartoffelpüree mit Gemüse und Würstchen. Trotz dieser kleinen Panne wurde die Entscheidung für den Ausbildungsplatz nicht negativ beeinflusst. „Ich hab mich dort einfach wohlgefühlt“, sagt er. Sein Ziel? Ein eigenes Restaurant mit einem großartigen Team! Ein Traum, der in der Gastronomie so viele antreibt.
Die Herausforderung Ausbildung
Die ersten Monate der Ausbildung waren für Noel eine echte Bewährungsprobe. Das lange Stehen und die hohe Arbeitsbelastung machten ihm zu schaffen. Aber mit der Zeit, so erzählt er, wurde alles leichter. „Die körperlichen Beschwerden gingen zurück, und ich konnte mich besser konzentrieren.“ In der Küche wird Teamarbeit großgeschrieben, denn vergessene Vorbereitungen können schnell zu Stress führen. „Da muss einfach alles sitzen!“, betont er.
Unter der Aufsicht von Alexander Oos, der seit rund 30 Jahren Köche ausbildet, lernen Noel und sein Kollege die Feinheiten des Kochens. Diese Ausbildung ist nicht nur ein Job – es ist eine Kunst, die Leidenschaft und Hingabe verlangt. „Gutes Kochen ist das A und O, um auch für die Gäste ein tolles Erlebnis zu schaffen“, sagt Oos. Und das Personalessen, für das die Auszubildenden zuständig sind, bietet eine hervorragende Gelegenheit, das eigene Können zu testen. Von Hühnerfrikassee bis hin zu klassischen Spaghetti Bolognese – das Team hat viel zu tun!
Die Zahlen hinter der Ausbildung
Die duale Berufsausbildung ist ein Fundament für den Fachkräftenachwuchs in Deutschland. Laut der DIHK befinden sich 2025 rund 679.953 junge Menschen in einer betrieblichen IHK-Ausbildung. Die Kochausbildung zählt dabei zu den gefragtesten Berufen im Gastgewerbe. So waren 2025 etwa 53 Kochlehrlinge in Trier und 38 im Kreis Trier-Saarburg aktiv. Ein klarer Trend, der zeigt, wie wichtig diese Ausbildung für die Branche ist.
Die IHK sorgt dafür, dass alles reibungslos läuft. Sie leisten Unterstützung bei der Vertragsgestaltung und der Einrichtung von Ausbildungsplätzen. Das ist besonders wichtig, da viele Betriebe nicht alle Inhalte selbst vermitteln können. Die Auszubildenden profitieren von einer praxisnahen Qualifikation und haben zugleich die Möglichkeit, sich ständig weiterzuentwickeln. Das Gefühl, selbst Teil dieses Prozesses zu sein, ist für viele der Antrieb, den sie brauchen.
Ein Blick in die Zukunft
Wenn man Noel in der Küche beobachtet, spürt man seine Leidenschaft förmlich. Der junge Koch hat nicht nur das Handwerk im Blut, sondern auch den Wunsch, sein eigenes Restaurant zu eröffnen. „Ich möchte die Freude und Zufriedenheit, die ich beim Kochen empfinde, mit anderen teilen“, erzählt er mit einem Funkeln in den Augen. Und das ist es, was das Gastgewerbe so besonders macht. Es geht nicht nur um das Essen, sondern um die Geschichten, die es erzählt – und um die Menschen, die es zubereiten.
So wird deutlich, dass die Kochausbildung nicht nur eine berufliche Entscheidung ist, sondern eine Lebensentscheidung. Ein Weg, der voller Herausforderungen, aber auch voller Möglichkeiten steckt. Der Beitrag von jungen Köchen wie Noel ist unerlässlich für die Zukunft der Gastronomie – und das macht Hoffnung.
