Am 18. Mai 2026 trafen sich rund 80 leidenschaftliche Akteure des Gastgewerbes im Alten Sägewerk in Bellheim. Die Veranstaltung „(Um)bauen für Gäste“, organisiert von Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim, dem Tourismusverein der Verbandsgemeinde Bellheim und der Architektenkammer Rheinland-Pfalz, versprach einen regen Austausch über die neuesten Trends und Herausforderungen in der Branche. Anette Kloos, die Kreisbeigeordnete, eröffnete das Event und setzte damit den ersten Akzent auf die wachsenden Anforderungen an Qualität und Wirtschaftlichkeit, die das Gastgewerbe heutzutage zu bewältigen hat.

Die Teilnehmer, darunter Gastronomie-Profis sowie Interessierte, waren gespannt auf die Einblicke und Impulse, die ihnen helfen sollten, sich in einem sich ständig verändernden Markt zurechtzufinden. Gerald Job, der Bürgermeister von Bellheim, unterstrich in seiner Ansprache die Bedeutung einer gelungenen Gastlichkeit. Schließlich ist es die herzliche Atmosphäre, die Gäste anzieht und sie zum Wiederkommen bewegt. „Was haben Gastronomie und Architektur gemeinsam?“, lautete eine Leitfrage, die durch die verschiedenen Vorträge und Diskussionen hindurch schwebte.

Fachvorträge und Dialogforen

In den folgenden Stunden wurde die Bühne für einige Fachvorträge bereitet. Anna Roeren-Bergs von DEHOGA Rheinland-Pfalz sprach über die Herausforderungen und Chancen, die sich im Gastgewerbe abzeichnen, und beleuchtete die Potenziale des Tourismus in der Südpfalz. Prof. Carolin Seegmüller stellte spannende Beispiele für Umbau- und Gestaltungskonzepte vor, die dazu einladen, kreativ zu denken. Jean Pascal Pilger von der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz informierte über Förderprogramme und Finanzierungsmöglichkeiten, die für viele Betriebe eine echte Chance darstellen können.

Nach den Vorträgen ging es dann in die Dialogforen, wo die Teilnehmenden offen über Modernisierungsmöglichkeiten mit begrenztem Budget diskutieren konnten. Unverwechselbare Betriebskonzepte, die sich von der Konkurrenz abheben, standen ebenso auf der Agenda wie Förderstrategien und branchenspezifische Beratung. Es war wirklich erfrischend zu sehen, wie der Austausch zwischen den Teilnehmenden lebendig wurde – Ideen sprudelten nur so und es war klar, dass die Vernetzung einen enormen Wert für die Branche hat.

Ein kreatives Miteinander

Die Veranstalter verfolgten mit diesem Event nicht nur das Ziel, Informationen zu vermitteln, sondern auch, die Akteure im Gastgewerbe zu motivieren und Lösungen aufzuzeigen. Eine solche Plattform ist ungemein wichtig, denn die Branche steht vor Herausforderungen – steigende Anforderungen, veränderte Gästeerwartungen und der Druck, zukunftsfähig zu sein, sind nur einige der Punkte, die es zu meistern gilt. Es ist eine spannende, aber auch herausfordernde Zeit für alle, die im Gastgewerbe tätig sind.

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Insgesamt war die Veranstaltung ein voller Erfolg. Die Gespräche, die geführt wurden, die Ideen, die ausgetauscht wurden, und die neuen Kontakte, die geknüpft wurden, sind der Stoff, aus dem die Zukunft des Gastgewerbes in der Südpfalz gemacht ist. Und vielleicht, nur vielleicht, wird die nächste Generation von Gastronomen und Hoteliers aus diesem kreativen Miteinander hervorgehen – bereit, die Branche mit frischem Wind und neuen Konzepten zu beleben.