Hotel Gebhard in Fiss präsentiert neues Selbstversorger-Konzept nach Umbau 2022
Im malerischen Fiss, wo die Berge sich in den Himmel schrauben und die Luft nach Abenteuer riecht, hat das Hotel Gebhard nach einem umfassenden Umbau im Jahr 2022 sein gastronomisches Konzept auf den Kopf gestellt. Damit wird die grüne Wiese vor der Haustür nicht nur zum Spielplatz für große und kleine Wintersportler, sondern auch der Gastraum selbst erstrahlt in neuem Glanz. Mit 19 einladenden Zimmern bietet das Hotel nun kein klassisches Abendessen oder Halbpension mehr an. Stattdessen lädt das „Wohnzimmer“ der Gäste dazu ein, sich selbst zu versorgen – gemütlich und unkompliziert.
Frühstück gibt’s natürlich weiterhin! Von 8 bis 10 Uhr wird ein regionales, teilweise hausgemachtes Frühstück serviert, das den perfekten Start in den Tag verspricht. Und für den kleinen Hunger zwischendurch? Der gemeinschaftliche Gastraum bietet jede Menge Möglichkeiten: Mitgebrachte Brotzeiten aus dem Dorf, bestellte Pizzen oder regionale Köstlichkeiten wie Speck, Käse und Wurst aus dem Kühlschrank des Hotels. Und das Beste? Man muss sich nicht an feste Essenszeiten halten! Teller, Gläser und Besteck werden bereitgestellt, inklusive einer Spülmaschine – so bleibt mehr Zeit für die wichtigen Dinge im Leben: die Gemeinschaft mit anderen Gästen und das Genießen des Moments.
Ein neuer Weg zur Selbstversorgung
Ehemals ein geschätztes Restaurant mit 88 Punkten und zwei Gabeln im Falstaff Restaurantguide 2019, hat das Hotel Gebhard nun den Schritt gewagt, den Gästen mehr Freiraum zu geben. Mit einem reduzierten Personalaufwand von sieben auf eine Person für die Bar und die Betreuung des Gastraums wird das Konzept der Selbstversorgung nicht nur als praktisch, sondern auch als einladend empfunden. Inhaber Michael Pregenzer hat festgestellt, dass dieser gemeinschaftliche Ansatz in den Gästebewertungen immer wieder als Grund für einen erneuten Aufenthalt genannt wird. Das ist einfach klasse!
Der hauseigene Weinkeller sorgt dafür, dass auch der Genuss nicht zu kurz kommt. Und für Kaffee und Tee gilt: Der ist den ganzen Tag über kostenlos. Warum nicht einfach mal auf einen Kaffee mit dem neuen Nachbarn im Gastraum anstoßen? Das Gefühl von Gemeinschaft wird hier großgeschrieben – genau das scheint die moderne Zeit zu verlangen.
Perfekte Lage und Wohlfühlangebot
Die Lage des Hotels ist ein weiterer Pluspunkt. Nur sieben Minuten zu Fuß zur Schönjochbahn und Möseralmbahn – kein Shuttle nötig! Für die Skifahrer unter den Gästen gibt es ein kostenloses Skidepot beim Intersport Pregenzer an der Talstation. Und das Beste: Skipässe können direkt an der Rezeption erworben werden. Gerade für Familien bietet das Hotel Gebhard ein durchdachtes Preis-Leistungs-Verhältnis: Kinderpreise, die sich nach dem Alter richten, und die Möglichkeit, auch im Sommer mit dem Hund zu reisen (auf Anfrage, versteht sich!).
Wer nach einem langen Tag auf der Piste oder nach einem Wanderausflug Entspannung sucht, findet im Wellnessbereich alles, um die müden Muskeln zu regenerieren: Sauna, Biosauna, Dampfbad und Infrarot stehen für die Hausgäste kostenlos zur Verfügung. Und auch die Anreise gestaltet sich unkompliziert – egal ob mit Auto oder Bahn, die Haltestelle liegt nur wenige Schritte vom Hotel entfernt.
Fachkräftemangel und neue Konzepte
In der aktuellen Hotellandschaft ist der Fachkräftemangel ein heiß diskutiertes Thema. Das Hotel Gebhard hat mit seiner neuen Ausrichtung einen Weg gefunden, diesen Herausforderungen zu begegnen. Automatisierung und Selbstbedienung könnten hier eine Rolle spielen, indem sie den Personalbedarf in bestimmten Bereichen reduzieren. Während traditionelle Gastronomiekonzepte oft auf volle Servicekräfte setzen, zeigt das Gebhard, dass man auch anders denken kann. Die Idee eines gemeinschaftlichen Gastraums trifft den Nerv der Zeit und erfüllt die Wünsche der Gäste nach mehr Freiheit und Unabhängigkeit.
In einer Welt, in der alles schnelllebiger und digitaler wird, hat das Hotel Gebhard mit dem „Wohnzimmer“-Konzept eine erfrischende Abwechslung geschaffen. Hier wird das Gefühl von Zuhause neu definiert – und vielleicht ist es genau das, was wir alle brauchen. Denn manchmal sind es die kleinen Dinge, die den Unterschied machen.
