Heute ist der 29.05.2026 und die Stimmung in der Hotel- und Gastronomiebranche könnte nicht angespannter sein. Die Kollektivvertragsverhandlungen sind in der dritten Runde gescheitert. Ein echtes Drama, möchte man fast sagen! Auf der einen Seite die Arbeitgeber, vertreten durch die Wirtschaftskammer (WKO), die eine durchschnittliche Lohnerhöhung von 3 Prozent anbieten. In der untersten Lohngruppe sind es sogar 3,4 Prozent. Das klingt erst einmal ganz nett, oder? Doch die Gewerkschaft Vida sieht das ganz anders. Sie hält das Angebot für unzureichend. Verhandlungsführer Roman Hebenstreit hat keinen neuen Kollektivvertrag für die Mitarbeiter aushandeln können, was die Lage für viele Beschäftigte in der Branche nicht gerade einfacher macht.
Der alte Kollektivvertrag bleibt bis zum 1. Mai 2025 in Kraft, was bedeutet, dass die bestehenden Lohn- und Gehaltstabellen unverändert bleiben. Gastronomie-Obmann Alois Rainer hat sich kritisch über Hebenstreit geäußert und ihm vorgeworfen, die Branche pauschal zu verurteilen. Tja, so schnell kann’s gehen! Man fragt sich, wie es weitergeht und ob man auf einen Kompromiss hoffen kann. Die Verwaltung hat die Verhandlungen am 12. März begonnen, und wie man hört, lagen die Positionen von Anfang an weit auseinander. Eva Eberhart, die Verhandlungsleiterin von Vida, hat bereits angedeutet, dass die Forderungen der Gewerkschaft, darunter reale Lohnerhöhungen, bezahlte Mittagspausen und mindestens zwölf garantierte freie Sonntage pro Jahr, nicht einmal annähernd erfüllt wurden. Kommt man mit einem Angebot von 2,3 Prozent daher, wenn die Jahresinflation bei 3,6 Prozent liegt? Das ist ein bisschen wie Wasser predigen und Wein trinken.
Die Herausforderungen der Branche
Ein echter Spagat, dieser Kollektivvertrag. Die Gewerkschaft fordert eine Lohnerhöhung von 3,8 Prozent, um die Einkommensverluste der Beschäftigten auszugleichen. Und während sich die einen mit dem alten Vertrag abfinden müssen, gibt es in anderen Branchen bereits kräftige Lohnerhöhungen. In der Elektro- und Elektronikindustrie etwa steigen die Löhne rückwirkend um 3% ab dem 1. Mai 2026. Ein deutliches Zeichen, dass in anderen Bereichen die Verhandlungen erfolgreicher verlaufen sind. Warum kann das nicht auch hier passieren?
Die Unsicherheit in der Hotel- und Gastronomiebranche ist spürbar. Viele Arbeitnehmer fragen sich, wie sie die steigenden Lebenshaltungskosten stemmen sollen, während die Arbeitgeber scheinbar nicht bereit sind, angemessen zu reagieren. Immerhin ist das Leben teurer geworden! Ich meine, die Inflation macht uns allen zu schaffen. Und während in anderen Sektoren kräftige Erhöhungen auf dem Tisch liegen, sieht es hier eher mau aus. Die Gewerkschaft Vida muss sich etwas einfallen lassen, um die Stimme der Beschäftigten zu vertreten. Es bleibt spannend, wann die nächste Verhandlungsrunde ansteht. Der nächste Termin ist für den 7. April vereinbart. Vielleicht gibt es dann endlich ein Licht am Ende des Tunnels.
Die Entwicklungen in anderen Branchen zeigen, dass es möglich ist, gute Ergebnisse zu erzielen. Im Bau beispielsweise steigen die Gehälter ab 1. Mai 2026 zwischen 3% und 3,6%. So kann’s auch gehen! Es ist frustrierend zu sehen, dass in der Gastronomie und Hotellerie die Verhandlungen ins Stocken geraten sind, während andere Sektoren voranschreiten. Die Beschäftigten in der Gastronomie haben es verdient, dass ihre Anliegen ernst genommen werden. Denn am Ende sind sie es, die für das Wohl der Gäste sorgen und oft über ihre eigenen Bedürfnisse hinausgehen. Man fragt sich, ob es nicht an der Zeit ist, die Branche als Ganzes neu zu denken und angemessene Rahmenbedingungen zu schaffen. Die Zeit ist reif für Veränderung!