Am 7. September 2023 war es endlich so weit. Der Kursaal in Bern verwandelte sich in einen Ort der Freude und des Feierns, als die Gastronomie- und Hotellerie-Elite sich versammelte, um den GastroBär 2023 zu feiern. Karina Weber, ein strahlender Stern am Gastronomie-Himmel, wurde mit dieser begehrten Auszeichnung geehrt. Rund 600 Gäste, darunter Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Kultur und natürlich der Gastronomie, waren gekommen, um diesen besonderen Moment gemeinsam zu erleben. Die Stimmung? Einfach überwältigend!

Beat F. Hostettler, Präsident von GastroStadtBern und Umgebung, eröffnete die Feier mit einer inspirierenden Begrüßungsrede. Er sprach darüber, wie wichtig es ist, neue und unkonventionelle Ideen von Lernenden im Gastgewerbe zu akzeptieren. Seine Worte hallten durch den Raum: „Es ist an der Zeit, Gewohnheiten zu hinterfragen!“ Ein deutliches Zeichen, dass frischer Wind in die Branche wehen soll. Regierungsrat Raphael Lanz ließ es sich nicht nehmen, die jungen Kochtalente zu loben und die Bedeutung der Berufslehre für ihre Karrieren zu betonen. Er ermutigte die jungen Berufsleute, neugierig und mutig zu bleiben – eine Botschaft, die sich wie ein roter Faden durch den Abend zog.

Ein Fest der Talente

Unter dem Motto „Auf unsere Jugend, auf unsere Gastronomie!“ gab es nicht nur herzliche Worte, sondern auch einen köstlichen Apero mit diversen Speisen, die für ausreichend Gesprächsstoff sorgten. Die Gäste schienen sich rundum wohlzufühlen, während sie über ihre Erfahrungen und Hoffnungen plauderten. Man spürte förmlich die Leidenschaft für das Gastgewerbe, die an diesem Abend in der Luft lag.

Doch der GastroBär ist nicht nur eine Auszeichnung für Karina Weber. Ein Blick in die Zukunft zeigt, dass auch 2025 ein besonderes Jahr für die Gastronomie sein wird. Am 1. September 2025 wird der GastroBär erneut verliehen, diesmal an Erwin Mumenthaler, einen Berufsfachlehrer der GIBB. Bei einem ähnlichen Fest im Kongress- & Kursaal Bern werden wieder rund 600 Gäste erwartet. Michael Ramseier, ein Berufskollege von Mumenthaler, wird die Laudatio halten und dabei das Engagement des Preisträgers für den Nachwuchs und die Lernenden hervorheben. Ein weiterer Beweis dafür, wie wichtig die Förderung junger Talente in der Branche ist!

Die Lage der Branche

Die aktuellen Entwicklungen in der Gastronomie sind vielversprechend. In Dresden beispielsweise gibt es positive Nachrichten zur Nachwuchsgewinnung. Hotels und Gastronomiebetriebe berichten von zahlreichen guten Bewerbungen für das Ausbildungsjahr. Zum 31. Juli 2026 wurden 526 neue Ausbildungsverträge in Gastronomie, Hotellerie und Tourismus registriert – zwar etwas weniger als im Vorjahr, aber immer noch über den Werten von 2023 und 2024. Besonders gefragt ist die Kochausbildung, was zeigt, dass das Interesse an Berufen in der Gastronomie lebendig ist und die Leute nicht aufgeben.

Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Die Ausbildungsqualität bleibt ein entscheidendes Thema. Viele Auszubildende berichten von psychischen Belastungen durch Leistungsdruck und Personalmangel. Das ist ein Punkt, den die Branche dringend angehen muss. Denn eine gute Ausbildung ist nicht nur für die Zufriedenheit der Azubis wichtig, sondern auch für die Mitarbeiterbindung und die langfristige Personalstrategie der Betriebe. Schließlich ist es der Nachwuchs, der die Gastronomie am Leben hält und frischen Wind in die alten Strukturen bringt.

So bleibt der GastroBär nicht nur ein Preis für außergewöhnliche Leistungen, sondern auch ein Symbol für die Zukunft der Gastronomie. Die Verleihung ist mehr als nur eine Feier – sie ist ein Aufruf zur Veränderung und zur Förderung junger Talente, die mit Neugier und Mut an die Arbeit gehen. Es bleibt spannend, wie sich die Branche weiterentwickeln wird und welche neuen Gesichter wir in den kommenden Jahren begrüßen dürfen.